Muslimische Geschichte im Kontrast zu westlicher Fantasie: Die „Flüchtlingskrise“ im Kontext

muslim-history-vs-western-fantasy-the-refugee-crisis-in-context

Ein Hauptgrund dafür, dass islamische und westliche Nationen „Welten auseinander“ liegen, ist, weil Welten zwischen ihnen liegen, bezüglich der Weise, wie sie die Welt verstehen. Während die Muslime die Welt durch das Auge der Geschichte sehen, hat der Westen Geschichte über Bord geworfen, oder Geschichte umgeschrieben, um sie an ihre Ideologien anzupassen.

Dieser Gegensatz von muslimischem und westlichem Denken ist hier offensichtlich. Wenn der Islamische Staat erklärt, dass er „Rom erobern“ und „seine Kreuze brechen,“ wird, dann erkennen nur wenige im Westen, dass dies wortgetreue Worte und Ziele des Gründers des Islams und seiner Weggefährten sind, wie sie von muslimischen Quellen aufgezeichnet wurden – Worte und Ziele, die zu über 1000 Jahren Dschihad in Europa aufforderten.

Von Raymond Ibrahim, Muslim History vs Western Fantasy: The ‘Refugee Crisis’ in Context

Übersetzt von Anja Freese für EuropeNews

Vor kurzem hat der Islamische Staat eine Karte der Gebiete veröffentlicht, in die er sich über die nächsten fünf Jahre zu verbreiten plant. Auf der Karte sind europäische Nationen wie Portugal, Griechenland, Bulgarien, Ukraine, Rumänien, Armenien, Georgien, Kreta, Zypern und Teile von Russland abgebildet.

Der Grund warum diese Länder in der Karte des Islamischen Staates sind, ist einfach. Gemäß islamischem Gesetz gilt, dass sobald ein Land erobert wurde (oder „geöffnet“, wie man in geschöntem Arabisch sagt) es für ewig islamisch wird.

Dies ist übrigens der wahre Grund, warum Muslime Israel verachten. Sie tun dies nicht aus Sympathie für die Palästinenser — wenn das so wäre, hätten benachbarte arabische Länder sie schon vor langer Zeit aufgenommen (genauso wie sie alle derzeitigen muslimischen Flüchtlinge aufgenommen hätten).

Der Grund warum Israel gehasst wird ist, weil sie die Nachkommen von „Affen und Schweinen“ sind — um die Terminologie des Korans zu verwenden (Koran Sure 5, Vers 60, Anm. d. Übers.) — und es wagen das Land zu regieren, das schon durch den Dschihad „geöffnet“ worden war und deswegen zum Islam zurückkehren muss.

All zuvor genannten europäischen Nationen werden auch als zur Zeit durch christliche Ungläubige „besetzt“ betrachtet und bedürfen der Befreiung.“ Dies ist der Grund, warum Dschihadisten-Organisationen Angriffe auf solche Länder als „defensiven Dschihad“ betrachten.

Man hat kaum jemals von islamischen Plänen gegen europäische Nationen gehört, denn diese sind groß und in einem Block zusammengefasst und dazu noch weit weg von muslimischen Ländern. Umgekehrt, liegt das winzige Israel genau im Herzen der islamischen Welt. Von daher waren die meisten dschihadistischen Bestrebungen traditionell auf den jüdischen Staat ausgerichtet: Man hielt es für eine realistisches Ziel.

Jetzt allerdings, wo das „Kalifat“ wiedergeboren wurde und sich direkt vor einem paralysierten Westen ausbreitet, werden die Träume, Teile von Europa zurück zu erobern, glaubwürdig — wenn nicht durch Dschihad, dann durch Einwandern — vielleicht sogar glaubwürdiger als Israel zu erobern.

Aufgrund ihrer geschichtlichen Erfahrung mit dem Islam, sind sich einige zentraleuropäische Nationen bewusst über die muslimischen Bestrebungen. Der ungarische Premierminister hat sogar die unangenehme Vergangenheiten seines Landes unter islamischer Herrschaft zitiert (in Gestalt des Osmanischen Reiches), um den muslimischen Flüchtlingen die Einreise zu verwehren.

Aber für viel „erleuchtetere“ westliche Länder, das heißt für idealistische Nationen, die Geschichte gemäß ihrer subjektiven Fantasien zurückweisen oder umschreiben, ist Ungarns Begründung ungerecht, nicht humanistisch und rassistisch.

Um es mal klar zu stellen, der größte Teil Europas hat Erfahrung mit islamischer Verwüstung. Zurückreichend bis in das siebte Jahrhundert, wurde sogar das entfernte Island durch muslimische Sklavenhändler überfallen. Grob 800 Jahre früher, im Jahre 846, wurde Rom geplündert und von muslimischen Räubern geschändet.

Einige der Muslime, die nach Italien einwandern, schwören heutzutage das Gleiche zu tun und Papst Franziskus bestätigt das. Doch, wie alle schlägt er vor, dass“ man Vorsorge treffen kann und diese Leute in den Arbeitsmarkt einbindet.“(Wir haben diese Art von Denken zuvor gesehen: Das Auswärtige Amt der USA gibt einen Mangel an “Job Möglichkeiten” als Grund für die Existenz des Islamischen Staates an.)

Vielleicht liegt es daran, dass Großbritannien, Skandinavien und Nordamerika niemals durch das Schwert des Islam erobert und besetzt wurden, dass sie sich (ganz im Gegensatz zu jenen südosteuropäischen Nationen, die sich gegen die muslimischen Flüchtlingen stellen), frei fühlen die Geschichte gemäß ihrer subjektiven Ideale umzuschreiben. Besonders in dem Sinne, dass das historische Christentum schlecht ist und alle anderen Religionen und Völker gut sind – je dunkler desto besser und/oder je fremder desto besser.

In der Tat sind die Bücher und Seminare über die „Sünden“ der Christen in Europa unzählbar und reichen von den Kreuzzügen bis zum Kolonialismus. (Erst kürzlich erschien ein Buch, das den Aufstieg der islamischen Herrenmenschenideologie in Ägypten bis zur Disziplinierung eines frechen muslimischen Mädchens durch eine französische Nonne nachverfolgte.)

Die „neuere Geschichte“, insbesondere dass Muslime die historischen „Opfer“ der „intoleranten“ westlichen Christen sind, metastasiert überall, von der Sekundarstufe bis zur Universität und von Hollywood bis zu den Nachrichtenmedien, wobei die letzteren immer schwerer voneinander zu unterscheiden sind.

Als der amerikanische Präsident Barack Hussein Obama die Christen des Mittelalters verurteilte, um so die Schandtaten des Islamischen Staates zu relativieren — oder um bestenfalls zu behaupten, dass Religion oder jede Religion niemals die treibende Kraft für Gewalt ist — war er bloß ein Vertreter der Weise, wie Geschichte für die breite Masse im Westen unterrichtet wird.

Sogar sonst ganz solide Geschichtsbücher tragen zu diesem verdrehten Denken bei. Während solche Bücher die „osmanische Expansion“ nach Europa erwähnen, wird das islamische Element hierbei ausgelassen. So werden Türken als nur ein weiteres rivalisierendes Volk dargestellt, die loszogen, um sich eine Nische in Europa für sich selbst zu schnitzen, also nicht anders als die rivalisierenden christlichen Reiche. Die Verbindung, dass die „Osmanen“ (oder auch „Sarazenen“ oder „Araber oder „Mauren“ oder „Tataren“) unter dem deutlich anderen Banner des Dschihads, genau wie der Islamische Staat heutzutage, operierten, wird nie hergestellt.

Generationen von Pseudohistorie haben den Westen dazu verleitet zu denken, dass jenseits davon, sie zu verdächtigen oder zu bewerten, man es den Muslime recht machen muss. Sagen wir mal dadurch, dass man ihnen erlaubt in Massen in den Westen ein zuwandern. Vielleicht „mögen“ sie uns dann?

So sieht die Weisheit der Politisch-Korrekten aus.

Währenddessen, in den Schulräumen in den größten Teilen der muslimischen Welt, werden die Kinder weiterhin darin indoktriniert die einstmaligen Eroberungen der Dschihadisten zu glorifizieren und ihrer zu gedenken—Eroberungen durch das Schwert und im Namen Allahs.

Während der politisch korrekte Westen europäische bzw. christliche Geschichte dämonisiert — so wurde Christopher Columbus während meiner Grundschulzeit als Held angesehen und als ich ins College kam, wurde er ein Bösewicht — wird in der „säkularen“ Türkei jedes Jahr Mehmet der Eroberer am Jahrestag der wilden Plünderung von Konstantinopel als Held gefeiert. Seine Grausamkeiten gegen christliche Europäer lassen den Islamischen Staat aussehen wie ein Haufen Pfadfinder.

Das Ergebnis der westlichen Fantasien und der islamischen Geschichte ist, dass die Muslime jetzt in Verkleidung als Flüchtlinge ungehindert in den Westen eindringen und die Anpassung an die „Ungläubigen“ verweigern. Stattdessen formen sie Enklaven oder mit islamischer Terminologie Ribats, Grenzbefestigungen, von denen aus, in der einen oder anderen Weise, gegen die Ungläubigen Dschihad geführt wird.

Dies ist nicht bloß Vermutung. Der Islamische Staat treibt das Flüchtlingsphänomen mit Absicht voran und hat versprochen eine halbe Million Leute, meist Muslime, nach Europa rein zuschicken. Er behauptet, dass 4000 von diesen Flüchtlingen seine eigenen Agenten sind: “Wartet nur…. Es ist unser Traum, dass es nicht nur ein Kalifat in Syrien geben sollte, sondern überall in der Welt. Und dies werden wir bald haben,Inschallah [so Gott will].”

Es wird oft gesagt, dass jene, die die Geschichte ignorieren dazu bestimmt sind, sie zu wiederholen. Was sagt man über die, die die Geschichte in einer Weise umschreiben, die ihre Vorfahren dämonisiert, während sie die Verbrechen der Feinde ihrer Vorväter weißwaschen?

Das Ergebnis liegt vor uns. Die Geschichte wiederholt sich nicht selbst; Schwerter schwingende Muslime sind nicht dabei Europa militärisch zu erobern. Vielmehr wird ihnen erlaubt einfach herein zu spazieren.

Vielleicht muss ein neuer Aphorismus für unsere Zeiten geprägt werden: Jene, die Geschichte vergessen, oder ignorieren sind dazu bestimmt, von jenen besiegt zu werden, die diese erinnern und preisen.

Quelle:http://de.europenews.dk/Muslimische-Geschichte-im-Kontrast-zu-westlicher-Fantasie-Die-Fluechtlingskrise-im-Kontext-122304.html

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s