Sollen Christen böse Menschen lieben ?

whyaresomanyofmyfollowerssuchidiotsEs ist eine satanische Irrlehre, dass Christen alles hinzunehmen hätten,

daß sie sich nicht verteidigen dürften,

daß sie jedem Bösewicht jede Sünde verzeihen müßen, selbst, wenn der Übeltäter dies gar nicht bereut.

Dies ist, ich wiederhole das, eine satanische Irrlehre, die auf die Vernichtung der Christen hinaus läuft.

Und das kann jeder, der noch seine fünf Sinne beisamen hat, auch aus der Bibel erkennen.

Wir werden gleich biblisch belegen dass Jesus Christus niemals fordert, alles Böse hinzunehmen,

sondern er fordert dass Christen ihren Gott, ihre Frauen u. Kinder, ihre Familien u. ihr Volk u. ihre Heimat verteidigen.

Die irrsinnigen ‚Lehren der Selbstaufgabe‘ kommen von satanischen Irrlehrern im Gewand christlicher Priester.

diese Leute haben etwas vergessen, das Jesus sagte, nämlich: wir sollten uns lieben wie unsere Nächsten; d.h. die Eigenliebe gehört genauso zu christlichen Lehre wie die Bruderliebe.

Aber nicht jeder Übeltäter u. Heide ist unser Bruder.

Ich gebe nun hier einen Aufsatz meines Bruder Pastor Sheldon Emry wieder, Titel:
Sollten Christen böse Menschen lieben?
Er spricht wenn er sagt „mein Land“, oder „unser Land“, zwar von den USA, aber in Deutschland

gilt, was er sagt, genau so, ohne Abstriche.

Nun denn :

Autor: Pastor Sheldon Emry, America’s Promise Ministries, PO Box 157, Sandpoint ID 83864, USA

Verwendete Bibel: King James Bibel

„Jesus sagte, daß Christen ihren Nächsten lieben sollten – aber wer ist dein Nächster?
Sollen wir diejenigen lieben, die in böse Werke verstrickt sind? Dieses Themenblatt ist geradezu ein „Muß“ für alle Christen, die wissen wollen, wie sie für die Wahrheit aufstehen sollen.

Einige Kirchen und weltliche Publikationen sagen uns, daß Christen jeden Menschen lieben müssen, insbesondere diejenigen, die „weniger vom Glück begünstigt sind als wir“.

Oft zählen sie zu den „weniger vom Glück Begünstigten“ nicht nur die Armen und Behinderten, sondern auch die Kriminellen und Verdorbenen, ja selbst die Feinde der Christen.

Uns wird gesagt, daß wir jede Person lieben müssen, egal, was sie ist oder was sie getan hat. Ist dies ein biblisches Konzept, oder wird den Christen in dieser wichtigen Sache ein unbiblischer Rat gegeben?

Nehmt eure Bibeln und laßt uns gemeinsam der Frage nachgehen, ob Christen die Bösen lieben sollten.

Die wohl häufigste Antwort heutzutage würde lauten: „Ja, Christen sollten jede Person lieben.“
Wenn du sie nach der Quelle für dieses Gebot fragst, führen die meisten die Bibel oder Jesus Christus an.

Einige bestehen darauf, daß wir als Christen nicht nur jeden lieben, sondern auch jedem helfen müßten, sogar den Menschen und Nationen, die unsere christlichen Geschwister getötet haben.

Um dies zu rechtfertigen, zitieren sie RÖMER 12:20: „wenn deinen Feind hungert, so speise ihn.“

Mit diesen und ähnlichen Textstellen haben sich wer weiß wieviel Tausende Christen einverstanden erklärt, während Millionen Tonnen unseres Getreides an kommunistische Regierungen verschifft werden.

Ein großer Teil dieses Getreides wird in Alkohol für Raketentreibstoff umgewandelt, doch die meisten Christen wissen das nicht. Sie denken, es wird als Nahrung für die Menschen verwendet.

Da sich unsere wirtschaftliche Lage verschlechtert und immer mehr Menschen arbeitslos werden, zeichnet sich ein zunehmender Widerstand gegen die Auslandshilfe, besonders für kommunistische Länder, ab.

Trotzdem machen sich viele Geistliche oder Evangelisten für Hilfe an kommunistische Länder stark, indem sie diese Textstelle zitieren. Einige sind sogar dagegen, daß sich unsere Nation bewaffnet, um sich gegen Feinde verteidigen zu können.

Sie sind auch gegen die Bewaffnung unserer Bürger zur persönlichen Verteidigung und zitieren dazu einen Teil von RÖMER 12:17 im selben Kapitel: „Vergeltet niemand Böses mit Bösem.“ Und obendrein werfen sie noch ein: „Wir sollen unseren Nächsten lieben wie uns selbst“.

Ist dies eine biblische Lehre, daß wir die Kriminellen, die Verdorbenen und sogar diejenigen, die uns zerstören würden, lieben, ihnen vergeben und ihnen vielleicht helfen müssen?

Oder werden wir Christen hier durch einen falschen Gebrauch dieser Bibelstellen oder eine falsche Lehre darüber in die Irre geführt?

Nehmt eure Bibeln, und wir werden diese und andere Textstellen im Detail im Hinblick darauf durcharbeiten, was wir tun sollen und wie wir uns bösen Menschen und den Feinden der Christenheit gegenüber zu verhalten haben.

Denn dieses Thema ist so wichtig für das künftige Verhalten und Wohlergehen von Christen und dieser Nation.

Wenden wir uns MATTHÄUS 6 zu. Dies stammt aus Jesu „Bergpredigt“ und wird manchmal benutzt, um Christen davon zu überzeugen, daß sie Missetaten unter allen Umständen vergeben müssen.

In MATTHÄUS 6:14-15 sagt Jesus: „Denn wenn ihr den Menschen ihre Übertretungen vergebet, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebet, so wird euch euer Vater eure Übertretungen auch nicht vergeben.“

Ohne weitere Erklärung scheint dies zu sagen, daß Christen zuerst allen anderen Menschen all ihre Sünden vergeben müssen, bevor sie Gnade von Gott bekommen können.

Wenn dies nicht ausreicht, wird manchmal LUKAS 17:3-4 zitiert, um uns davon zu überzeugen, daß wir mehr als einmal vergeben müssen. „Hütet euch! Wenn dein Bruder (gegen dich, KJV) sündigt, so halte es ihm vor; und wenn es ihn reut, vergib ihm. Und wenn er siebenmal des Tages an dir sündigen würde und siebenmal wiederkäme zu dir und spräche: Es reut mich! so sollst du ihm vergeben.“

Wenn die Anzahl des Vergebens immer noch nicht ausreicht, dann können sie MATTHÄUS 18:21-22 zitieren: „Da trat Petrus zu ihm und sprach: Herr, wie oft muß ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Ist’s genug siebenmal? Jesus sprach zu ihm: Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebenzigmal siebenmal.“

Die liberalen Kirchenmänner und Schriftsteller weltlicher Publikationen sagen: „Siehst du, Christen müssen jedem Menschen immer und immer wieder vergeben.“

Sie verfehlen jedoch den wesentlichen Punkt in diesem Gebot, der besagt, wem der Christ zu vergeben hat, und sie ignorieren völlig, daß Vergebung nur gefordert wird, wenn ganz bestimmte Umstände erfüllt sind. Laßt uns diese Textstellen genauer untersuchen und herausfinden, was Jesus tatsächlich gelehrt hat.

Ich denke, ihr werdet sehen, daß dies etwas ganz anderes ist, als die liberalen Kirchen und unsere weltlichen Propagandisten behaupten.

Die Person, der vergeben werden soll, wird in LUKAS 17:3 mit Jesu eigenen Worten beschrieben: „Wenn dein Bruder sündigt“. Und später sagt Er: „vergib ihm.“

Die Person, um die es in Petrus‘ Frage in MATTHÄUS 18:21 geht, ist in der Frage selbst für alle deutlich beschrieben. „Herr, wie oft muß ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben?“

Beide, Jesus und Petrus, sprachen von anderen christlichen Brüdern und nicht von Nichtchristen.

Das Wort ‚Bruder‘ wird im Neuen Testament fast 100mal gebraucht. Mit Ausnahme der Fälle, wo von leiblichen Brüdern, Söhnen derselben Mutter, gesprochen wird, sind immer Gläubige an Christus gemeint.

Diejenigen Geistlichen und unsere Feinde, die behaupten, daß Jesus lehrte, Christen müßten Nichtgläubigen ihre Sünden vergeben, lehren etwas Falsches.

Mit Ausnahme solcher Textstellen, wo von Blutsverwandten die Rede ist, bedeuten die Worte Bruder und Geschwister im Neuen Testament immer Nachfolger von Jesus Christus.

Sie finden keine Anwendung für Nichtchristen.

Zudem sind diese Textstellen kein Generalbefehl, unserem christlichen Bruder immer und unter allen Umständen vergeben zu müssen.

In beiden Textstellen ist etwas enthalten, was der Bruder tun muß, und das ist: „Bereuen“! Jesus sagt von diesem Bruder: „und wenn es ihn reut, vergib ihm“ (LUKAS 17:3).

In Vers 4 sagte Jesus, daß ein Christ seinem Bruder siebenmal vergeben muß, wenn dieser siebenmal am Tag sagt: „Es reut mich.“

Jesus lehrte nicht solchen Unsinn, daß du jeder Person, die sich gegen dich versündigt, vergeben mußt. Er sprach nur von Mitchristen, und Vergebung war nur befohlen, wenn der Schuldige seine Schuld dir gegenüber bereute.

Jesus verwendet das Wort „bereuen“ in MATTHÄUS 18 nicht, als Er auf Petrus‘ Frage antwortet. Jedoch ist es klar in seiner Lehre enthalten, die der Frage vorausging. Diese Lehre war es offensichtlich auch, die Petrus‘ Frage hervorrief.

Die drei Verse, die die Frage hervorriefen, sind die Verse 15-17. Lies sie mit mir durch, und dann habe ich eine Frage an dich.

Vers 15: „Sündigt aber dein Bruder gegen dich, so gehe hin und halte ihm seine Schuld vor zwischen dir und ihm allein. Hört er dich, so hast du deinen Bruder gewonnen“ (MATTHÄUS 18:15, KJV).

Dies ist eine Anweisung an einen Christen, dem Unrecht getan wurde. Es wird jedoch auch deutlich, daß derjenige, der hier Unrecht getan hat, ebenfalls ein christlicher Bruder ist.

Dann sagt Jesus: „Hört er dich nicht, so nimm noch einen oder zwei zu dir, auf daß jegliche Sache stehe auf zweier oder dreier Zeugen Mund“ (MATTHÄUS 18:16). Da Jesus die Worte „seine Schuld“ (KJV) verwendet, will Er damit auf jeden Fall sagen, daß der andere Bruder schuldig ist.

Wenn Er den Satz „Hört er dich nicht“ verwendet, meint Er offensichtlich, daß dieser seinen Fehler nicht zugeben und bereuen will, auch wenn Jesus das Wort „bereuen“ nicht verwendet.

Wenn du mit ein oder zwei Zeugen zu deinem christlichen Bruder gegangen bist und er seine Schuld nicht zugibt und bereut, dann befiehlt Jesus in Vers 17:

„Hört er die nicht, so sage es der Gemeinde. Hört er die Gemeinde nicht“, – vergib ihm trotzdem, denn du bist ja schließlich ein Christ. Oh, oh, Jesus hat das nicht gesagt, oder?

Nein! Jesus sagt, wenn dieser christliche Bruder, der sich gegen dich versündigt hat, seinen Fehler nicht zugibt und nicht bereut, nachdem es sogar der ganzen Gemeinde mitgeteilt wurde, dann „sei er dir wie ein Heide und Zöllner“ (MATTHÄUS 18:17).

Ist das nicht ein Ding?

Von allen und jedem wird uns gesagt, daß wir Christen jedem Menschen alles vergeben müssen, was mit Sünde und Schuld gegen uns zu tun hat. Doch Jesus sagte uns, daß wir nicht einmal einem christlichen Bruder vergeben sollen, wenn er sich weigert, sein falsches Handeln zu bereuen.

Sicherlich sind wir weniger verpflichtet, die Sünden der unbußfertigen Nichtchristen zu vergeben und zu vergessen als die Sünden der unbußfertigen Christen.

In seinem Brief an Titus gebraucht Paulus ein stärkeres Wort als „Heiden“, ein Wort, das man im modernen Christentum selten hört.

TITUS 3:10-11: „Einen ketzerischen Menschen meide, wenn er einmal und abermals ermahnt ist, und wisse, daß ein solcher ganz verkehrt ist, sündigt und spricht sich selbst damit das Urteil.“

Und natürlich die bekannte Bibelstelle in 2. KORINTHER 6:14-18, die so beginnt:

„Ziehet nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis?“

In Vers 15 werden Ungläubige Treulose genannt, ein weiteres Wort, das man heutzutage selten hört, obwohl unser Land voll von ihnen ist.

Wir haben nur wenige Bibelstellen aus dem Neuen Testament angesprochen, die uns befehlen, keine Gemeinschaft mit dem Ketzer, dem Ungläubigen und dem Antichristen zu haben.

Trotzdem wird gemeinhin in vielen Kirchen, von vielen Predigern und natürlich auch von unseren Feinden gelehrt, Ungläubigen nicht zu widersprechen, ihnen keinen Widerstand zu leisten oder den Umgang mit ihnen nicht zu vermeiden, sondern sie stattdessen zu lieben und ihnen zu vergeben, wenn sie gegen Christen sündigen, ja, ihnen sogar in ihren ruchlosen Werken zu helfen.

Ist dir bewußt, was diese Falschlehre, jeden zu lieben und unbußfertigen Sündern zu vergeben, bei uns angerichtet hat?

Sie hat uns gegenüber jeder Art von Bosheit und Übeltätern tolerant gemacht.

Statt uns so zu verhalten wie unsere christlichen Vorväter, die offene und unbußfertige Sünde und Bosheit in der Gesellschaft nicht toleriert haben, sondern die Übeltäter bestraft oder die unbußfertigen Sünder aus der Gesellschaft vertrieben haben, so daß diese die Christen nicht verletzen oder zerstören konnten.

Wir sind daran gewöhnt worden, nicht auf offensichtliche Sünde zu reagieren.

Wir dulden, tolerieren, übersehen und rechtfertigen jede Art von Sünde und Sündern in unserer Nachbarschaft, in unseren Städten, in unseren Ländern und unserer Nation, weil man uns weisgemacht hat, daß das Vertreiben und Ausrotten von bösen und verdorbenen Menschen aus dem Land irgendwie nicht das sei, was Christen tun sollten.

Warum müssen wir sie lieben und ihnen vergeben, statt sie zu hassen und abzuschieben? Und all der andere Unsinn, der entsteht, weil wir die wahre Lehre Jesu Christi nicht verstehen.

Unsere Nation wird zerstört aus Mangel an Kenntnis. Kenntnis darüber, was wahres Christentum wirklich ist.

In den letzten 20 Jahren in dieser Nation, und speziell in den letzten zehn, hat eine Anzahl von Predigern in den Ruf eingestimmt:

„Kehrt die Nation zurück zu Gott.“

Sie erheben ihre Stimme gegen Abtreibung, gegen Pornographie, schmutzige Filme und so weiter.

Millionen von Christen reagieren darauf und suchen nach Antworten auf die wachsenden Probleme von Sünde und Bosheit im Lande. Was geschieht? Praktisch nichts.

Obwohl die Prediger nun mehr Geld haben, um bei mehreren Fernseh- und Radiosendern gegen die Sünde zu schimpfen, lassen sie trotzdem ihre christlichen Zuhörer mit der falschen Lehre zurück, daß sie als Christen nicht zu körperlichen Maßnahmen gegen die Bösen greifen dürften, stattdessen sollen sie ihnen nur predigen und hoffen, daß sie ihre Wege ändern.

Eine Phrase, die in diesem Zusammenhang immer und immer wieder benutzt wird, ist, daß wir „die Sünde hassen, aber den Sünder lieben müssen“.

Unsere christlichen Vorväter vergangener Jahrhunderte haben dem wahren Evangelium Jesu Christi gehorcht. Sie haben ihre Brüder geliebt, ihre christlichen Brüder, nicht die bösen Nichtchristen, und sie haben die Antichristen und die Ungläubigen davon abgehalten, ihr Land und ihr Volk zu verunreinigen.

Im siebzehnten Jahrhundert, als die ersten Christen diesen Kontinent besiedelten, haben sie Nichtchristen nicht einmal erlaubt, in ihren Kolonien zu leben. Männer und Frauen, die böse Vergehen gegen Menschen begingen, wurden bestraft, und wenn sie dann nicht Buße taten und von ihren gottlosen Wegen abließen, wurden sie hinausgetrieben,

ins Exil geschickt, von der christlichen Gemeinde (ecclesia) verbannt, und ihnen wurde befohlen, nie wieder zurückzukommen.

Sogar in diesem Jahrhundert, vor nicht mehr als 60 Jahren, war es gemeinhin Brauch, daß die Amtsgewalt einer Gemeinde Kriminelle und bekannte Übeltäter zur Landes- oder Stadtgrenze begleitete und sie hinausbefahl.

Ich persönlich weiß, daß das noch lange nach dem 2. Weltkrieg in vielen Städten so gehandhabt wurde.

Waren diese Behörden irgendwie schlecht, weil sie solche Dinge taten? Nein! Sie haben ihre Kinder vor dem Bösen beschützt und waren nicht kriecherisch gegenüber Antichristen, Mördern, Dieben, Sodomiten und Vergewaltigern.

Ebendiese unsere Vorfahren zitierten das Gesetz Gottes für die Bestrafung von Übeltätern, die Hinrichtung von Mördern und Vergewaltigern und bestraften diejenigen, die die Moral ihrer Kinder zerstören wollten.

Vor nicht einmal 30 Jahren war es ganz normal zu hören, daß jemand verhaftet wurde, weil er die „Moral eines Minderjährigen verdorben hat“. Wer hört heute schon einmal von solch einer Anklage?

Stattdessen wird unser Land von den Drogenhändlern, den Druckern und Vertreibern von Pornographie, den Machern von schmutzigen Filmen, von sexuell Perversen und von Gotteslästerern regiert.

Sie verderben jedes Jahr das Gemüt von Millionen unserer Kinder, zerstören ihre Moral und dann ihr Leben, und das alles ohne Bestrafung.

Wenn dann Christen wirklich aufgebracht sind und etwas unternehmen wollen, sind sogleich der Geistliche und der Propagandist zur Stelle, die uns sanft daran erinnern, daß doch Christen trotz allem nicht richten dürften.

Christen müßten die Sünde hassen, aber den Sünder lieben. Und Christen müßten vergeben, vergeben und vergeben.

So gedeihen die Bösen.

Die Wahrheit ist auf der Strecke geblieben, und Ungerechtigkeit regiert das Land. Wir beschuldigen die Kriminellen und die Gottlosen dafür, aber wer ist wirklich der Schuldige?

Sind es nicht die Christen, die ihre Verantwortung gegenüber Jesus, ihrem Land und ihren Kindern abgegeben haben?

Schließlich sind es die Christen, die das Licht der Welt sein sollen, nicht die Nichtchristen.

Es sind die Christen, die ihre Gesellschaft so gründen sollen, daß sie wie ein Licht auf dem Berge ist, so daß alle Menschen danach suchen.

Es sind die Christen, die Gottes Zeugen für Seine gerechten und unveränderlichen Gesetze sein sollen. Nirgends in dem Heiligen Wort Gottes macht Gott die Heiden und die Ungläubigen für den Aufbau einer gerechten Nation verantwortlich. Immer und für ewig ist Sein Wort an den Gläubigen, den Jünger Jesu Christi, gerichtet.

Ich weiß, daß es eine menschliche Neigung ist, jemand anderes für unsere eigenen Schwierigkeiten verantwortlich zu machen.

Ihr Ehefrauen wißt ja, wie leicht wir Ehemänner die Schuld für häusliche Probleme auf unsere Ehefrauen schieben.

Dies ist ein Charakterzug der Menschheit.

Es sollte jedoch kein christlicher Charakterzug sein. Unsere Vorväter nahmen ihre christliche Verantwortung auf und legten ein christliches Fundament in dieses von Gott gesegnete Land.

Jetzt haben wir unsere Verpflichtungen niedergelegt, wir haben sogar unsere Nation den Gottlosen und ihren Wegen übergeben, anstatt darauf zu bestehen, daß diese Nation Jesus Christus und Seinen Wegen folgt.

Ja, wir Christen sind an unserem erbärmlichen und gefährlichen Zustand schuld. Und wenn wir an unserem derzeitigen Zustand schuld sind, so müssen wir vielleicht über unsere Fehler Buße tun, unsere Wege ändern und Jesus Christus gehorchen. Vielleicht müssen wir unsere christliche Verantwortung wieder akzeptieren und beten und arbeiten und glauben, genauso wie unsere Vorväter gebetet, gearbeitet und geglaubt haben.

Glauben, daß wir eine christliche Nation sein sollten, ein Licht für die anderen Nationen der Welt. Dieses Licht geht schnell aus. Es muß wieder entfacht werden, damit nicht die ganze Welt von Dunkelheit überflutet wird. Wir können sie nicht erleuchten, wenn wir uns nicht völlig zu Jesus Christus wenden.

Bevor wir weitergehen und unser Verhältnis zu den Gottlosen untersuchen, möchte ich ein paar Passagen aus dem Neuen Testament vorlesen, in denen das Wort Bruder gebraucht wird.

Dies ist besonders für neue Christen, die noch denken mögen, daß ihr „Bruder“ eher ihr „Mitbürger“ als ihr Mitchrist ist.

Es gibt eine Menge solcher Passagen im Neuen Testament. Aus Zeitgründen kann ich nur einige wenige lesen. Jesus benutzte in MATTHÄUS 12 das Wort „Brüder“, als Er die Frage stellte:

„Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder?“

Er antwortete, indem Er auf Seine Jünger zeigte und sagte: „Siehe da, das ist meine Mutter und meine Brüder. Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.“ Dies steht in MATTHÄUS 12:48-50

und wird in MARKUS 3:33-35 wiederholt.

In APOSTELGESCHICHTE 9:17 und APOSTELGESCHICHTE 22:13 sehen wir, daß Saulus, ein Christenverfolger, sofort nach seiner Bekehrung „Bruder“ Saulus genannt wurde.

In RÖMER 14 wird das Wort „Bruder“ viermal in bezug auf einen Mitgläubigen benutzt.

In 1. KORINTHER 1:1 bezieht sich Paulus auf einen christlichen Mitarbeiter als „Bruder Sosthenes“.

In 2. KORINTHER 1:1 schreibt Paulus über „Bruder“ Timotheus. Timotheus war nicht Paulus‘ Blutsbruder.

Genau wie Sosthenes war Timotheus ein Glaubensbruder in Jesus.

In 2. KORINTHER 2:13 nennt Paulus Titus „meinen Bruder“. Wiederum bedeutete das Wort „Bruder“ hier „Glaubensbruder“.

In 2. KORINTHER 8:18 schreibt Paulus über eine unbenannte Person folgendermaßen:

„Wir haben aber den Bruder mit ihm gesandt, dessen Lob am Evangelium durch alle Gemeinden geht.“ Keine weitere Beschreibung über diesen Mann, außer, daß er ein Bruder war.

Warum war er ein Bruder? Weil sein Lob im Evangelium war. Er war ein christlicher Gläubiger. Im Vers 23 benutzt Paulus den Ausdruck „Brüder“. Wie an allen anderen Stellen im Neuen Testament bezieht es sich auf Glaubensbrüder. Die Worte „Bruder“ und „Brüder“ werden im Neuen Testament viele Male benutzt. Einige davon werden wir später lesen, wenn wir das Gebot, unseren Bruder zu lieben, diskutieren.

Du solltest das Wort „Bruder“ einmal in deiner Konkordanz nachschlagen und die Vergleichsschriften lesen. Das Wort „Bruder“ wird nur für zwei Dinge benutzt. Für einen richtigen „Blutsbruder“ oder einen Glaubensbruder.

Niemals, niemals wird es im Neuen Testament benutzt, um einen Nichtchristen zu bezeichnen. Laß dich von niemandem zum Narren halten, der dir erzählt, daß Nichtchristen Brüder der Christen sind. Die Bibel lehrt das überhaupt nicht.

Einige werden fragen: „Aber Pastor Emry, sind wir nicht als Christen verpflichtet, unseren Nächsten wie uns selbst zu lieben?“

Die Antwort ist: „Ja, das sind wir!“ Doch wer ist unser Nächster? Nun, auch das wird sehr deutlich im Neuen Testament, und wir werden später darüber lesen, so Gott will. Wir werden sehen, daß genausowenig wie nicht jeder unser Bruder ist, ebensowenig jeder unser Nächster ist. Auch wenn er unser direkter Haus- oder Landesnachbar ist.

DER NÄCHSTE

Das Heilige Wort Gottes sagt den Christen, daß sie ihren Nächsten wie sich selbst lieben sollen.

Jesus gab dieses Gebot in MATTHÄUS 19:19 und MATTHÄUS 22:39, und beide, Paulus und Jakobus, wiederholten es in ihren Briefen.

Aber bedeutet dieses Gebot wirklich, daß Christen diejenigen lieben sollen, die der biblischen Beschreibung nach böse sind? Sollen sie unbußfertige Sünder lieben, die immer wieder sündigen und Übles tun? Die Antwort ist: „NEIN!“ Christen ist befohlen, so etwas nicht zu tun.

Tatsächlich war Vergebung nur befohlen, wenn der Bruder über seinen Fehler Buße tut. Wenn christliche Menschen gegen Sünde und Ungerechtigkeit im Land das Wort ergreifen und vorschlagen, daß die Kriminellen bestraft werden sollen, wird ihnen heute stattdessen oft gesagt:

Oh, du solltest nicht solche Gefühle hegen, du solltest ihnen vergeben; schließlich bist du ein Christ. Du mußt lieben und vergeben.“

Dann werden sie etwas einwerfen darüber, daß man seinen Nächsten wie sich selbst lieben soll, so daß die Christen beschämt schweigen, als wären sie der Übeltäter, nicht der Kriminelle. Obwohl die meisten von ihnen wissen, daß der Allmächtige Gott in Seinem Gesetz Seinem Volk befohlen hat, Mörder und Vergewaltiger hinzurichten, und verlangt, daß Diebe das zwei- bis fünffache der Dinge ersetzen müssen – nicht der Regierung als Strafe, sondern in Geld und Gütern an das Opfer.

Diese „Liebe-und-vergib“-Philosophie, die in die Gedanken der meisten Christen eingeflößt wurde, hält sie davon ab, Gehorsam gegenüber dem Gesetz Gottes zu fordern. Sie wurden dazu erzogen, nach der Liebesphilosophie zu handeln und nicht nach dem Gesetz Gottes.

In Kürze werden wir uns anschauen, wer unser Nächster ist, den wir so lieben sollen wie uns selbst. Vielleicht können wir auch herausfinden, wer unser biblischer Nächster ist; es könnte sein, daß hier nicht jeder gemeint ist. Vielleicht paßt das Wort Nächster, genauso wie das Wort Bruder, nur zu bestimmten Leuten.

Ich habe einen Artikel, der vor einigen Jahren in einer Zeitung in Arizona unter der Überschrift „Auge um Auge, Leben für Leben“ veröffentlicht wurde.

Er wurde nach einer Serie von Interviews mit Verwandten von Leuten geschrieben, die in Arizona ermordet worden sind.

Der Autor war irgendwie überrascht, daß fast alle Verwandten der Opfer die Mörder hingerichtet sehen wollten. Die Propaganda gegen die Todesstrafe scheint beim Großteil der Bevölkerung die meiste Zeit wirkungsvoll zu sein.

Aber wenn eine geliebte Person ermordet wird, verliert sich die Wirkung der Propaganda, und die Hinterbliebenen wollen, daß der Mörder hingerichtet wird. In einigen Fällen sagen sie, daß sie den Mörder am liebsten selbst erschießen oder den Schalter für den elektrischen Stuhl selbst umlegen, oder was auch immer notwendig ist, um ihn zu töten.

Eine Frau, deren einzige Tochter vergewaltigt und dann ermordet wurde, sagte wörtlich: „Ich bin absolut der Meinung, daß die Todesstrafe durchgesetzt werden sollte. Ich denke, daß die Gesetze viel zu lange zu mild gewesen sind. Jeder, der gegen die Todesstrafe ist, sollte sich einmal in unsere Lage versetzen.“

Andere äußern ähnliche Empfindungen. Wir haben diesen ziemlich langen Zeitungsartikel nachgedruckt und am Ende 37 Verse aus sieben verschiedenen Textstellen der biblischen Gesetzesbücher angefügt, die die Todesstrafe als Gesetz für Gottes Volk festsetzen.

Ich sprach vor kurzem mit einem Bezirksstaatsanwalt aus einem anderen Bundesstaat, der den Geschworenen Gottes Gesetz über die Hinrichtung von Mördern vorlas.

Nachdem sie den Mann für schuldig befanden, sprachen sich die Geschworenen dem Richter gegenüber für die Verhängung der Todesstrafe aus, was der Richter daraufhin auch tat.

Jener Bezirksstaatsanwalt erzählte mir, daß seiner Meinung nach sein Vorlesen des Gesetzes aus der Bibel vor den Geschworenen zur Verhängung der Todesstrafe führte.

Es ist wahr, daß trotz der anderslautenden Propaganda viele Menschen unseres Volkes – sowohl innerhalb als auch außerhalb der Regierung – wollen, daß dem biblischen Gesetz gehorcht wird.

Nun gut, aber wie steht es nun damit, daß wir unseren Nächsten wie uns selbst lieben sollen?

Schlage Matthäus 19 auf, und wir lesen diese und weitere Stellen über unseren Nächsten, um zwei Dinge herauszufinden.

Nummer 1: Wie erfüllen wir das Gebot, unseren Nächsten zu lieben wie uns selbst,

und Nummer 2: Wer ist unser Nächster gemäß dieser Schrift?

In MATTHÄUS 19:16 kam der Mann zu Jesus und fragte: „… Meister, was soll ich Gutes tun, daß ich das ewige Leben möge haben?“

Ein Teil von Jesu Antwort war „Willst du aber zum ewigen Leben eingehen, so halte die Gebote.“

Daraufhin fragte der Mann: „Welche?“, worauf Jesus antwortete: „Du sollst nicht töten; du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis geben; ehre Vater und Mutter, und du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“

Die meisten Christen erkennen die ersten fünf von diesen als das sechste, siebte, achte, neunte und fünfte Gebot in dieser Reihenfolge. Viele denken jedoch, daß der letzte Satz: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“, von Jesus hinzugefügt wurde.

Aber dem ist nicht so. Es stammt aus den ursprünglichen Zehn Geboten im Alten Testament, und das zeige ich euch gleich.

Schlage MATTHÄUS 22 auf, denn hier betonte Jesus besonders nachdrücklich das Gebot, seinen Nächsten zu lieben und machte es damit scheinbar wichtiger als die letzten sechs der ursprünglichen Zehn Gebote.

Hier in Vers 36 von MATTHÄUS 22 wurde Jesus gefragt: „Meister, welches ist das vornehmste Gebot im Gesetz?“ Jesus antwortete: „Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte. Dies ist das vornehmste und größte Gebot“ (MATTHÄUS 22:37-38).

Doch Jesus hat hier nicht aufgehört, sondern fuhr fort: „Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten“ (MATTHÄUS 22:39-49).

Um zu verstehen, was Jesus damit meinte, indem Er scheinbar nur zwei anstelle von zehn Geboten gab, gehen wir nun zu den Zehn Geboten in 2. MOSE 20. Ihr werdet sehen, daß die Zehn Gebote von zweierlei Art sind.

Die ersten vier definieren die Beziehung des Menschen zu Gott, und die letzten sechs definieren die Beziehung zu anderen Menschen.

Die ersten vier sind: Nr. 1) Keine anderen Götter, Nr. 2) Keine Anbetung von Bildnissen, Nr. 3) Mißbrauche nicht den Namen des Herrn, und Nr. 4) Gedenke des Sabbattages, daß du ihn heiligst.

Diese vier haben mit Gott und dem Menschen zu tun, der Rest mit dem Menschen und seinen Mitmenschen.

Nr. 5) „Ehre deinen Vater und deine Mutter.“ Nr. 6) „Du sollst nicht töten“, welches Jesus übrigens zitierte als: „Du sollst nicht morden“ (MATTHÄUS 19:18), was richtiger ist. Nr. 7) „Du sollst nicht ehebrechen.“ Nr. 8) „Du sollst nicht stehlen.“ Nr. 9) „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden WIDER DEINEN NÄCHSTEN.“ Nr. 10) „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat.“

Nun, beim Lesen dieser Zehn Gebote können wir sehen, daß Jesus, als Er nur zwei Gebote gab, tatsächlich alle zehn Gebote in zwei Sätzen zusammenfaßte:

Die ersten vier Gebote, welche die richtige Beziehung des Menschen zu Gott begründen, faßte Er zusammen, indem Er sagte: „Du sollst Gott, deinen Herrn, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüte.“

Wenn der Mensch alle diese Dinge tun würde, hätte er sicherlich keine anderen Götter noch geschnitzte Bildnisse; er würde den Namen Gottes nicht mißbrauchen, noch Gottes Sabbat entheiligen.

Die letzten sechs Gebote, die sich um das richtige Verhalten eines Menschen gegenüber seinen Mitmenschen drehen, faßte Jesus zusammen als: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“

Damit meinte er, wenn du deinen Nächsten wirklich liebst wie dich selbst, würdest du deinen Vater und deine Mutter ehren, würdest nicht töten, würdest nicht ehebrechen, würdest nicht stehlen, würdest kein falsches Zeugnis reden wider deinen Nächsten und sicherlich auch nicht deines Nächsten Weib oder seine anderen Besitztümer begehren.

Jesus hat keines der Zehn Gebote aufgelöst. Tatsächlich hat Er sie vollkommen bestätigt.

Er hat sie lediglich in zwei Sätzen zusammengefaßt, einen für jede Unterteilung des Ganzen. Als Er dann hinzuzufügte: „In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten“, meinte Er offensichtlich, daß diese beiden Unterteilungen der Zehn Gebote das ganze Gesetz und die Propheten tragen.

Und natürlich tun sie das. Die anderen zwei Teile des Gesetzes in den Büchern von Moses, die Satzungen und die Gerichte, sind alle auf die ursprünglichen Zehn Gebote gegründet und hängen daran. Auch all die Botschaften der Propheten, die zu Israel kamen, waren auf dieselben Zehn Gebote gegründet, denn sie alle kamen mit der einen Botschaft an Israel:
Gehorcht Gottes Gesetzen!

Es ist offensichtlich, daß viele im Christentum dazu verführt wurden zu denken, daß Jesus in diesem Absatz auf irgendeine Art und Weise die ursprünglichen Zehn Gebote beiseite geschoben und stattdessen ein esoterisches neues Gesetz eingeführt hat, das in dem Satz zusammengefaßt ist:

„Alles, was du tun mußt, ist Jesus lieben und deinen Nächsten“, denn das ist die Summe und der Inhalt vieler modernistischer Predigten.

Selten hören wir den Ruf der früheren Propheten Israels an Sein Volk: „Kehrt um von euren bösen Wegen, kehrt um von euren Übertretungen, kehrt um und gehorcht Gottes Heiligen Geboten.“

Stattdessen hören wir ununterbrochen, wie wir Jesus lieben sollen, wie wir „mit dem Geist erfüllt“ werden sollen und wie wir die Sünder und die Bösen und alle Ungerechten lieben sollen.

Diese Art moderner Predigt hat viele zu der falschen Annahme verleitet, daß, wenn sie irgendeine Art nebulöser emotioneller Verbundenheit zu Jesus Christus und zu allen anderen Menschen fühlen, dies genug sei, um Jesu Gebot „liebe Gott und liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ zu erfüllen.

Es ist ihnen weder gesagt worden, noch haben sie es selbst herausgefunden, daß sie, wenn sie Jesus wirklich liebten, Seinen Geboten gehorchen würden.

Jesus sagte in JOHANNES 14:15:

„Liebet ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten.“

In 1. JOHANNES 2:3-4: „Und daran merken wir, daß wir ihn kennen, wenn wir seine Gebote halten. Wer sagt, ich kenne ihn, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in dem ist die Wahrheit nicht.“

Johannes schrieb in 1. JOHANNES 5:3: „Denn das ist die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten.“

Dies scheint auszusagen, daß ein bekennender Christ, der behauptet, Jesus zu lieben, sich aber weigert, Gottes Gebote zu halten, kein Christ ist.

Deshalb sollten Christen wissen, daß, wenn sie ihren Nächsten wirklich lieben, sie den göttlichen Geboten gehorchen müssen, die Er für ihre Beziehung zu ihrem Nächsten eingesetzt hat.

Das bedeutet, daß sie ihren Vater und ihre Mutter ehren sollen, indem sie sich im Alter um sie kümmern und nicht von ihren Nächsten zu erwarten, in ihrer Arbeit dafür besteuert zu werden, um für sie über das sogenannte Wohlfahrtssystem zu sorgen.

Das bedeutet, daß sie ihren Nächsten nicht töten dürfen, weder direkt, noch dadurch, ihn mit Pestiziden zu vergiften oder ihn mit Strahlung zu verbrennen, noch durch Vernachlässigung.

Das bedeutet, daß sie ihn nicht bestehlen sollen, weder durch Faulheit bei der Arbeit, wenn sie Angestellte sind, noch dadurch, niedrige Löhne zu zahlen, wenn sie Arbeitgeber sind, noch durch überhöhte Preise auf ihre Waren, wenn sie verkaufen, noch durch Wucherzinsen auf Schulden, noch durch irgendeine der anderen tausend Methoden, die heute dazu benutzt werden, um seinen Nächsten zu bestehlen.

Und natürlich sollen sie nicht über ihn lügen, weder durch Verleumdung, Gerüchte, falsches Zeugnis, Murren oder was auch immer, und natürlich sollen sie nicht die Frau ihres Nächsten begehren, noch seinen Besitz.

Das Letztere ist ziemlich bedeutsam, denn heutzutage lassen Millionen von Christen, die nie daran denken würden, selber direkt zu stehlen, Diebstahl in ihrem Namen zu.

Wie machen sie das? Nun, indem sie ihren selbst gewählten Vertretern erlauben, gewaltsam Geld von ihren Nächsten zu nehmen, das diese selbst verdient haben, und es anderen zu geben, die es nicht verdient haben.

Außerdem genehmigen sie alle möglichen Arten ehrbar erscheinender und unfairer Gesetze, die ihren Nächsten durch ihre öffentlichen Amtspersonen aufgezwungen werden.

Alles unter dem Vorwand, zu helfen oder jemand anderen zu beschützen.

Sie denken fälschlicherweise, dies sei ein Zeichen von Liebe. Sie erkennen nicht, daß ihr irrtümliches Konzept der Nächstenliebe ihrem Nächsten eigentlich Schaden zufügt.

Wenn sie ihre Beziehung zu ihrem Nächsten auf die letzten sechs Gebote gründen würden, Gottes unfehlbares Konzept, wie wir unseren Nächsten lieben sollen, würden sie ihn in keiner Weise verletzen. Sie würden ihm stattdessen Gutes tun.

Wenn sie ihren Nächsten wirklich und wahrhaftig lieben würden und nicht nur mit leeren Worten, würden sie ihn nicht nur nach diesen göttlichen Regeln behandeln, sondern sie würden beten und daran arbeiten, daß die gleichen göttlichen Regeln zum Gesetz des Landes gemacht würden, so daß alle ihre Nächsten davon profitieren würden.

Nun, mir ist klar, daß das für einige von euch langweilig sein muß. Gewiß, es ist wirklich nicht sehr romantisch.

Deinen Nächsten einfach recht zu behandeln, ist gefühlsmäßig nicht so erfüllend wie € 10 an einen unbekannten Waisen in einem fernen Land zu schicken.

Aber ich frage mich, wieviele von uns verführt wurden zu denken, wir könnten jemandem in der Ferne ein wenig Gutes tun und daß dies den großen Schaden entschuldigen würde, den wir auf unsere biblisch gesehen Nächsten in unserem eigenen Land kommen lassen.

Und das durch unsere Vernachlässigung von Jesu Geboten. Denkt nur an den Schaden, den wir alle unseren Nächsten zufügen, indem wir nicht darauf bestehen, Gottes Gesetze durch unsere Regierungsvertreter durchsetzen zu lassen.

Wir erlauben Vergewaltigern und Mördern, frei herumzulaufen und unsere Nächsten zu vergewaltigen und zu töten. Wir erlauben den Mord durch Abtreibung von einer Million Kinder unseres eigenen Volkes jedes Jahr, während unsere Kollegen aufschreien, daß wir den Wal retten müßten.

Wir verlieren eine weitere Million unserer eigenen Kinder jedes Jahr an die Drogenhändler und Alkoholverkäufer, während wir von unseren Kanzeln Nächstenliebe predigen.

In vergangenen Jahren haben wir zehntausende junge Söhne unserer Nächsten in den Tod geschickt und die Verstümmelung von hunderttausenden Söhnen unserer Nächsten in fremden Kriegen verursacht, ohne auch nur einmal aufzuschreien: ‚Dies ist eine Verletzung von Gottes Heiligen Gesetzen.‘

Wenn die Liebe zu unserem Nächsten bedeutet, Gottes Gesetzen zu gehorchen, dann seht, wie wir im wirtschaftlichen Bereich unseren Nächsten nicht lieben.

Wegen falscher Lehre über Gottes Gesetze erlauben wir den Geldverleihern, Wucherzinsen zu fordern, was von Gott verboten ist, und dann, während die kriminellen Geldverleiher unsere Nächsten ihrer Häuser, Farmen und Geschäfte berauben, stehen wir daneben und erzählen jedem, wie sehr wir Jesus lieben, ja, wir bestehen sogar darauf, daß wir unsere Nächsten lieben.

Paulus schrieb in 1. TIMOTHEUS 5:8: „Wenn aber jemand die Seinen, sonderlich seine Hausgenossen (die Randbemerkung sagt ’seine Verwandtschaft‘), nicht versorgt, der hat den Glauben verleugnet und ist ärger als ein Heide.“

Nicht so schlimm wie ein Heide, sondern schlimmer. Durch unsere willentliche Verletzung von Gottes Heiligen Gesetzen sorgen wir nicht für Sicherheit und Schutz für unsere eigene Verwandtschaft, unsere eigenen Nächsten.

Trotz unserer Beteuerung unseres Glaubens an Jesus Christus erweisen sich unsere Worte als bedeutungslos.

Wir sind schlimmer als die Heiden, die zumindest versuchen, sich um die Ihren zu kümmern.

Ja, es ist ziemlich leicht zu sehen, wie fehlerhafte und irreführende Lehre über Liebe die Wahrheit verbergen kann, daß der Gehorsam Gottes Heiligen Gesetzen gegenüber die Grundlage aller rechtschaffenen menschlichen Beziehungen ist, einschließlich: liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Ich hatte geplant, zu Jesu eigenen Worten im Neuen Testament zu gehen, um zu zeigen, daß dein Nächster nicht einfach irgend jemand ist und gewiß nicht jeder, doch wir werden dies später behandeln.

Wenn wir durch falsche Lehre irregeleitet worden sind darin, wer unser Bruder ist und wie wir unseren Nächsten lieben sollen, dann haben wir vielleicht auch etwas über Feindesliebe zu lernen.

Vielleicht können wir sogar dieses Gebot mit Johannes‘ Worten im 2. JOHANNES in Einklang bringen: „So jemand zu euch kommt und bringt diese Lehre nicht, den nehmet nicht ins Haus und grüßet ihn auch nicht. Denn wer ihn grüßt, der macht sich teilhaftig seiner bösen Werke“ (2. JOHANNES 10-11).

Und sogar mit König David, der im PSALM 139 schrieb: „Sollte ich nicht hassen, HERR (Yahweh), die dich hassen, und verabscheuen, die sich gegen dich erheben? Ich hasse sie mit ganzem Ernst; sie sind mir zu Feinden geworden“ (PSALM 139:21-22).

FEINDESLIEBE

Du findest keinen Abschnitt in der Schrift, der Christen befiehlt, jeden mit dem Ausdruck Bruder oder Geschwister zu bezeichnen, außer Blutsverwandtschaft oder christliche Brüder.

Die sogenannte ‚Bruderschaft der Menschen‘ ist keine Lehre der Bibel, sondern eine Lehre jener, die das Christentum zerstören wollen, indem sie es mit anderen Religionen verwässern,

indem sie die Christen mit heidnischen Lehren verderben

und die reine, christliche Erziehung zugrunde richten und schließlich eine christliche Regierung zerstören, indem sie Humanismus und die Gesetze von Menschen einbringen, statt den Glauben an Jesus Christus und Gottes Gesetze.

Zuvor las ich Abschnitte, die belegten, daß wir unsere Nächsten lieben sollen wie uns selbst, und wir sahen, daß dies ein Gebot sowohl des Alten Testamentes als auch des Neuen Testamentes war.

Wir fanden auch heraus, daß das Gebot „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ ein zusammenfassendes Gebot der letzten sechs der ursprünglichen Zehn Gebote war,

welche mit der Beziehung zum Nächsten zu tun haben. Jesus faßte die ersten vier Gebote, jene, die Israel befehlen, nur einen Gott zu haben, in dem Satz zusammen

„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte“ (MATTHÄUS 22:37).

Als Er dann sagte, daß das zweite Gebot „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ sei, faßte Er die letzten sechs der zehn ursprünglichen Gebote zusammen, welche die rechte Beziehung des Menschen zu seinem Nächsten definieren.

Wenn wir unseren Nächsten wirklich lieben, dürfen wir ihn nicht töten; wir dürfen keinen Ehebruch begehen; wir dürfen nichts von ihm stehlen; wir dürfen kein falsches Zeugnis wider ihn geben, was bedeutet, daß wir nicht über ihn lügen dürfen;

wir dürfen weder seine Frau noch seinen Besitz begehren, und natürlich müssen wir unseren eigenen Vater und Mutter ehren zu unserem eigenen Wohlergehen und damit sie keine Last für unsere Nächsten werden.

Wenn wir allen diesen Geboten gehorchen würden, würden wir unserem Nächsten nicht schaden. Wir würden „ihn lieben wie uns selbst“.

Um dieses Prinzip der Bibel weiter zu beweisen, werde ich ein paar Abschnitte aus dem Neuen Testament über das Erfüllen des Gesetzes lesen.

Einige Prediger, die gegen das Gesetz sind, zitieren diese und versuchen zu beweisen, daß das Gesetz zu erfüllen bedeute, es zu beenden.

Bevor wir zu dem Wort ‚Nächster‘ zurückkommen, möchte ich ein paar Verse aus dem biblischen Gesetz über die Todesstrafe vorlesen.

„Wer einen Menschen schlägt, daß er stirbt, der soll des Todes sterben“ (2. MOSE 21:12).

Hier ist das Gesetz für jene, die Menschen kidnappen, um Lösegeld zu erpressen:

„Wer einen Menschen raubt, sei es, daß er ihn verkauft, sei es, daß man ihn bei ihm findet, der soll des Todes sterben“ (2. MOSE 21:16).

Gott verbietet, daß durch Geldstrafe, Gefängnisstrafe oder Schadensersatzzahlungen der Mörder vor dem Tod bewahrt wird.

„Und ihr sollt kein Sühnegeld nehmen für das Leben des Mörders; denn er ist des Todes schuldig und soll des Todes sterben.“

Dies ist 4. MOSE 35:31.

Der Befehl „nehmt kein Sühnegeld“ bezieht sich auf die übliche Praxis unter Heiden, daß der Mörder eine Geldsumme an die Verwandten des Opfers zahlen konnte und dann frei war.

Gott erlaubt nicht, daß sein Volk an so einer schrecklichen Praxis Teil hat, sondern befiehlt, daß Mörder hingerichtet werden.

In 5. MOSE 19 sagt Gott, daß unser Wohlergehen als Volk die Hinrichtung von Mördern erfordert.

„Deine Augen sollen ihn nicht schonen, und du sollst das unschuldig vergossene Blut aus Israel wegtun, daß dir’s wohlgehe“ (5. MOSE 19:13).

Ist es möglich, daß unsere heutigen vielfältigen nationalen Probleme auf uns gekommen sind, weil wir uns weigern, diesen und anderen Geboten des Allmächtigen Gottes zu gehorchen?

In der Vergangenheit haben alle christlichen Nationen Mörder hingerichtet. Heute sind wir durch falsche Lehren so korrupt geworden, daß unsere Nationen keinem von Gottes Gesetzen mehr gehorchen.

Und so leiden wir unter den Folgen unseres Ungehorsams.

Nun, zurück zum Neuen Testament.

Zuerst möchte ich RÖMER 13:8 und JAKOBUS 2:8 lesen, welche manchmal dazu benutzt werden, zu lehren, daß das einzige Gesetz, dem Christen gehorchen müssen, einfach ist, alle anderen Menschen zu lieben.

„Seid niemand etwas schuldig, außer, daß ihr euch untereinander liebet; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt“ (RÖMER 13:8).

„Wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt nach der Schrift ‚Liebe deinen Nächsten wie dich selbst‘, so tut ihr recht“ (JAKOBUS 2:8).

Für sich genommen scheinen diese Verse zu sagen, daß alles, was Christen tun müssen, ist, irgendeine Art gefühlsmäßiger Bindung zu ihrem Nächsten zu haben, etwas Nächstenliebe und sie haben alles getan, was Gottes Gesetz fordert.

Laßt uns jedoch diese Verse mit Vergleichsschriften lesen, und wir werden sehen, wie eine andere Bedeutung entsteht. „Seid niemand etwas schuldig, außer, daß ihr euch untereinander liebet; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt“ (RÖMER 13:8).

Wie auch immer, das war nicht das Ende des Gedankens. „Denn was da gesagt ist: ‚Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren‘, und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem Wort zusammengefaßt“ (RÖMER 13:9).

Wenn ihr beide Verse lest, ist leicht zu sehen, was Paulus sagt: derjenige, der einen anderen liebt, erfüllt das Gesetz, indem er gehorcht, und dann führt er an, wem Christen gehorchen müssen – dem Gesetz. Das bedeutet der Ausdruck ‚Denn was da gesagt ist‘.

Es könnte umschrieben werden mit: „Um dies zu tun, nämlich, deinen Nächsten zu lieben, sollst du keinen Ehebruch begehen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen und so weiter. Mit anderen Worten: Du sollst dem Gesetz gehorchen.“

Dies ist, was wir schon eingangs entdeckt hatten. Den Geboten Gottes deinem Nächsten gegenüber zu gehorchen, war die Tat, die deine christliche Liebe bewies.

Wenn du behauptest, ihn zu lieben, ihn dann aber körperlich schädigen würdest, indem du ihn bestiehlst oder seinen Besitz begehrst oder anderen erlaubst, solches aus Ungehorsam gegenüber Gottes Gesetz zu tun,

dann wäre dies alles andere als Liebe.

Darum lesen wir: „Wenn ein Bruder oder eine Schwester bloß wäre und Mangel hätte an der täglichen Nahrung und jemand unter euch spräche zu ihnen:

Gehet hin in Frieden, wärmet euch und sättiget euch! ihr gäbet ihnen aber nicht, was dem Leibe not ist: was hülfe ihnen das? So auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, ist er tot in sich selber“ (JAKOBUS 2:15-17).

Das gleiche gilt für Liebe.

Paulus‘ und Jakobus‘ Worte zusammengefaßt:

„Wenn du sagst, du liebst deinen Nächsten, ihm aber weder Gutes tust, noch aufhörst, ihm Schaden zuzufügen, zu was wäre es nütze? Gleichfalls, Liebe zu deinem Nächsten, wenn sie nicht Werke hat, ist tot.“

Laßt mich hier eine Frage einfügen.

Welches ist eurer Meinung nach eine echte Manifestation brüderlicher Liebe: Mörder, Vergewaltiger und Kindesschänder am Leben zu lassen,

so daß sie Schaden an unseren Nächsten und den Kindern unserer Nächsten anrichten können, oder würden wir mehr echte christliche Liebe unseren Nächsten gegenüber zeigen, indem wir Mörder, Vergewaltiger und Kindesschänder töten

und dadurch unsere Nächsten vor ihnen schützen würden?

Zu sagen, daß wir unsere Nächsten lieben, diese Liebe dann aber denen zu geben, die unsere Nächsten zerstören, ist nicht christliche Liebe.

Es ist Wahnsinn.

Gott verurteilt gerade diese Dummheit, wenn Er zu einem rebellischen Volk spricht: „Ihr entheiligt mich bei meinem Volk für eine Handvoll Gerste und einen Bissen Brot,

dadurch daß ihr Seelen tötet, die nicht sterben sollten, und Seelen am Leben erhaltet, die nicht leben sollten, durch euer Lügen unter meinem Volk, das so gern Lügen hört“ (HESEKIEL 13:19).

Gott sagt, daß, wenn Israel jene am Leben hält, die sterben sollten, und dabei den Tod jener verursacht, die leben sollten, sie damit Gott bei Seinem Volk entheiligen.

Welch eine Anklage für Ungehorsam.

Eben dieser Ungehorsam, den wir heute unter der falschen Flagge des „Wir müssen jeden lieben, sogar jene Kriminelle, die unsere Nächsten und die Kinder unserer Nächsten zerstören“, zeigen.

Wir haben eher die Feinde unseres Nächsten als unseren Nächsten geliebt.

Um zurückzukommen zu RÖMER 13, nachdem Paulus gesagt hat, wir sollen den Geboten gehorchen als Beweis dafür, daß wir unseren Nächsten lieben, schließt er dann den Gedanken an:

„Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung“ (RÖMER 13:10).

Um dies nochmals deutlich zu machen, könnten wir diesen Satz umschreiben mit „Liebe fügt dem Nächsten keinen Schaden zu, weil Liebe bedeutet, das Gesetz zu erfüllen.“

Welches Gesetz? Das Gesetz, das Paulus im vorangegangenen Vers aufführt, die Gebote.

Nun, Pastor Emry lehrt nicht die Errettung durch Gehorsam gegenüber dem Gesetz.

Errettung kommt nicht durch Gehorsam gegenüber dem Gesetz, sie kam nie durch Gehorsam gegenüber dem Gesetz im Alten Testament.

Abraham und all die Väter Israels waren durch Glauben gerettet, durch Glauben an Gott, nicht durch ihren Gehorsam.

Errettung wird auch in Zukunft nicht durch Gehorsam gegenüber dem Gesetz kommen.

Errettung ist das kostenlose Geschenk Gottes. Es geschieht durch Gnade und nicht durch Werke.

Worüber wir hier reden, ist nicht unsere Errettung, sondern unsere rechte Beziehung in diesem Leben zu dem, der unser Nächster und unser Bruder genannt wird.

Dies geschieht durch eine Sache, durch Gehorsam gegenüber den Vorschriften für Beziehungen, Gottes Gesetz genannt.

Hier ist ein weiterer Beweis, daß zu erfüllen bedeutet zu gehorchen.

Jesus sagte: „Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen“ (MATTHÄUS 5:17).

Da Er verneint, das Gesetz auflösen oder zerstören zu wollen, muß Er gemeint haben, daß Er gekommen ist, das Gesetz zu tun, ihm zu gehorchen. Und wir wissen, daß er ihm gehorchte, denn Jesus war ohne Sünde.

Da Sünde die Übertretung des Gesetzes ist, bedeutet dies, daß Jesus das Gesetz nicht übertreten hat. Stattdessen tat er das Gesetz. Er gehorchte ihm. Er erfüllte es.

Zurück zu RÖMER 13: Paulus beendet dieses Kapitel mit folgender Ermahnung:

„Sondern ziehet an den Herrn Jesus Christus und wartet des Leibes nicht so, daß ihr seinen Begierden verfallet.“

Du könntest das Wort „tun“ in diesen letzten Satz einfügen, und es würde heißen: „Sorgt für den Leib nicht so, daß ihr dessen Begierden (tut).“

Dies würde den wahren Sinn zeigen. Du kannst das Wort „vollbringen“ durch „tun“ und „erfüllt“ durch „getan“ ersetzen. Hier sind ein paar weitere Beispiele:

„Ich sage aber, wandelt im Geist, so werdet ihr die Begierden des Fleisches nicht vollbringen“ (GALATER 5:16).

„Wandelt im Geist und ihr werdet die Begierden des Fleisches nicht (tun). Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen“ (GALATER 6:2).

„Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi (tun).“ „Das ist aber alles geschehen, damit erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht …“ (MATTHÄUS 1:22), und so weiter.

Die Übersetzer gebrauchten das Wort „erfüllt“ anstelle des Wortes „getan“: „damit (getan) würde, was vom Herrn durch den Propheten gesagt wurde.“

Gleichfalls: „auf daß (getan) würde, was der Herr gesagt hat“ (MATTHÄUS 2:15).

Oder: „Auf daß erfüllt (oder getan) würde, was gesagt ist durch den Propheten Jesaja“ (MATTHÄUS 8:17).

Es gibt 35 weitere Abschnitte im Neuen Testament, in denen das Wort „erfüllt“ durch„“getan“ ersetzt werden kann.

Du solltest sie lesen. Ich bearbeite diesen Punkt, um sicherzustellen, daß ihr versteht, daß, wenn ihr lest, daß jemand das Gesetz erfüllt hat, es nicht bedeutet, daß er es beendet hat.

Es bedeutet einfach, daß er das Gesetz getan hat, er hat dem Gesetz gehorcht.

Wenn du das verstehst und du dann liest, daß Paulus in RÖMER 13 schrieb:

„So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung“ (RÖMER 13:10), dann weißt du, daß er definitiv, absolut, bedingungslos und positiv gesagt hat, daß Liebe das Tun oder das Gehorchen gegenüber Gottes Gesetz ist.

Wenn du das einmal verstanden hast und dann ein Modernist oder liberaler Theologe oder ein antichristlicher Universitätsprofessor vorbeikommt und sagt:

„Alles, was Christen zu tun haben, ist lieben, lieben, lieben“ oder sagt: „Christen müssen dem Gesetz Gottes nicht gehorchen; alles, was sie tun müssen, ist lieben“,

dann wirst du wissen, daß dieser Mann ein Betrüger ist.

Du wirst wissen, daß echte christliche Liebe das Tun oder das Gehorchen gegenüber Gottes Gesetz bedeutet.

Schlage diese Worte „erfüllen“ oder „erfüllt“ nach und lies all diese Abschnitte; tu es und glaube nicht einfach, was ich dir sage.

Das sollte genug sein über das Tun oder Gehorchen von Gottes Gesetz als die wahre Nächstenliebe.

Nun dazu, wer unser Nächster ist.

Wir haben gesehen, daß Gottes Gesetz verlangt, daß wir diejenigen hinrichten, die unseren Nächsten oder die Kinder unserer Nächsten töten, sonst verweigern wir unserem Nächsten unsere Liebe.

Daher können Mörder nach der Bibel kaum unsere Nächsten sein, oder? Wer ist gemäß der Bibel unser Nächster?

Schlage LUKAS 10 auf. Die Geschichte vom guten Samariter wurde von Jesus Christus speziell deshalb erzählt, um eine Antwort auf genau diese Frage zu geben.

Der Schriftgelehrte fragte Jesus in Vers 29: „Wer ist denn mein Nächster?“ Hier ist Jesu Antwort:

„Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die Räuber; die zogen ihn aus und schlugen ihn und gingen davon und ließen ihn halbtot liegen.

Es begab sich aber von ungefähr, daß ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und da er ihn sah, ging er vorüber.

Desgleichen auch ein Levit; da er kam zu der Stätte und sah ihn, ging er vorüber. Ein Samariter aber reiste und kam dahin; und da er ihn sah, jammerte ihn sein, ging zu ihm,

goß Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm und hob ihn auf sein Tier und führte ihn in eine Herberge und pflegte sein.

Des andern Tages zog er heraus zwei Silbergroschen und gab sie dem Wirte und sprach zu ihm: Pflege sein, und so du was mehr wirst dartun, will ich dir’s bezahlen, wenn ich wiederkomme.“ (LUKAS 10:30-35)

Das ist das Ende der Geschichte. Dann fragt Jesus, „Welcher dünkt dich, der unter diesen dreien der Nächste sei gewesen dem, der unter die Räuber gefallen war? Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So gehe hin und tue desgleichen“ (LUKAS 10:36-37)!

Jesus bestätigte seine Antwort.

Aber wenn jeder unser Nächster ist, wären dann nicht alle Männer in der Geschichte die Nächsten des verletzten Mannes? Ja.

Aber du siehst, daß nicht jeder unser Nächster ist. Jesus schloß die Diebe nicht einmal in die Frage ein, trotzdem waren sie wahrscheinlich Einwohner dieser Gegend. Sie werden überhaupt nicht als Nächste in Erwägung gezogen.

Schau, wer die anderen waren, die von der Definition ausgenommen wurden: ein Priester und ein Levit. Bestimmt macht ihre Stellung in der Gemeinde sie gemäß der Bibel zu unseren Nächsten? Nein!

Nur derjenige, der dem verletzten Mann Hilfe leistete, der eine, der Gottes Gesetz gehorchte, war ein Nächster.

Du wirst wahrscheinlich Eltern oder ältere Menschen den Ausdruck Nächster (englisch: Nachbar) in diesem wahren Sinn benutzen gehört haben.

Sie werden von einer guten Person sagen, sie sei sicherlich sehr „nachbarschaftlich“, oder sie sei ein guter Nachbar. Sie werden sich vielleicht über einen unfreundlichen in der Nähe Wohnenden beschweren, er oder sie sei nicht sehr „nachbarschaftlich“.

Sie meinen nicht, daß er weit entfernt wohne, sie meinen, er sei nicht wie ein Christ in seinen Taten und Einstellungen; sie lehnen es ab, ihn als ihren Nächsten zu bezeichnen.

Sie benutzten den Ausdruck richtig, so wie ihn Jesus benutzte. Daß das Wort Nächster, wie es von Jesus benutzt wird, sich nur auf den Charakter und die Taten des Samariters bezieht und nicht auf seinen Wohnort, wird aus dieser Geschichte offensichtlich.

Es heißt, der Samariter war auf einer Reise und so weit weg von zu Hause, daß er den verletzten Mann in ein örtliches Wirtshaus bringen mußte, um ihn versorgen zu lassen, und er mußte ihn dann beim Wirt lassen.

Offensichtlich lebte der Samariter nicht in der Nähe, aber er wird als einziger sein Nächster genannt.

Das Wort Nächster, genau wie das Wort Bruder, wird nur für diejenigen benutzt, deren Charakter gut, deren Taten denen eines Christen entsprechen, deren Beziehung zu denen in Not eine von Gott geprägte ist.

Wir können Mörder, Diebe und ungehorsame Priester und Leviten nicht unsere Nächsten nennen. Und da Christen nur befohlen ist, ihre Nächsten zu lieben,

haben weder Jesus noch Seine Jünger jemals den Christen befohlen, die Bösen und die Gottlosen zu lieben.

Und sicher wird jemand fragen, aber Pastor Emry, was ist mit MATTHÄUS 5?

Die andere Wange darbieten; den Mantel lassen, wenn jemand den Rock nehmen will; und die Extrameile mit dem zu gehen, der dir eine Meile abnötigt?

Einen Mann auf seine Wange zu schlagen ist kein tödlicher Angriff mit der Absicht zu verstümmeln oder zu morden. Es war stattdessen der allgemein übliche Weg eines Mannes, seine Ehre gegen jemanden zu behaupten, der ihn beleidigt oder verletzt hatte.

Derjenige, der geschlagen wurde, hatte den ursprünglichen Anstoß gegeben. Jesus sagt seinen Nachfolgern: Wenn du einem Mann Unrecht getan hast und dieser dich anklagt,

indem er dich auf die Wange schlägt, dann reagiere nicht mit einer Aufforderung zu einem Duell, so wie es die Heiden tun, sondern wende dich ab und gestehe ein, daß du Anstoß gegeben hast.

Wenn du vor Gericht gebracht und deinen Mantel verlieren würdest, dann bist offensichtlich du schuld gewesen.

Jesus sagt seinen Nachfolgern: Wenn du nach dem Gesetz jemandem etwas schuldest, dann zahle ihm mehr, als du schuldest, zahle mehr, als das Gesetz verlangt.

Hat dich jemand gezwungen, eine Meile mit ihm zu gehen? Dies konnte damals durchaus passieren, denn nach dem römischen Gesetz konnte jeder römische Soldat einen Bürger zwingen, sein Gepäck bis zu einem Maximum von einer Meile zu tragen.

Wiederum, was ist hier die Anweisung? Einfach dies: Christ, du tust mehr, als du tun mußt. Du gehst die Extrameile. Jesus sagte seinen Nachfolgern: Du tust mehr Gutes als der Ungläubige.

Keines dieser Beispiele ist eines von tödlicher Gefahr, Raub oder von körperlicher Nachstellung.

Jesus befiehlt uns nicht, daß wir alle Angriffe auf unsere Person oder Familie ohne Widerstand hinnehmen sollen.

Das ist überhaupt nicht der Zweck von Matthäus 5.

Die Tragödie ist, daß so viele Falschlehrer mit solchen Passagen versuchen, aus Christen Pazifisten und Fußmatten zu machen.

Damit verhindern sie, daß Christen die Antichristen und Mörder unter uns aufhalten.

Sie tricksen uns aus, indem sie uns glauben machen, daß Jesus nicht nur gesagt hat, daß wir den Bösen lieben müssen, sondern daß wir auch seinem bösen Handeln nicht widerstehen dürfen.

Jesus hat so etwas nicht getan. Jesus hat nicht befohlen, daß Christen die Bösen lieben sollen.

Sicherlich, wenn Christen in 2. KORINTHER 6 gesagt wurde, nicht an einem Joch mit dem Ungläubigen zu ziehen, keine Gemeinschaft mit dem Ungerechten zu haben und von ihnen auszugehen und getrennt zu sein und kein unreines Ding zu berühren,

dann hätten wir es besser wissen sollen, als die falschen Philosophien zu akzeptieren, daß Jesus selbst uns befohlen habe, die Bösen zu lieben und ihnen zu vergeben, sie zu beschützen und zu verteidigen.

Nein!

Christus befiehlt Christen, ihre Geschwister, ihre Brüder, ihre Nächsten, ihre Mitchristen zu lieben, ihnen zu vergeben, sie zu beschützen und sie zu verteidigen.

Unsere Vorfahren haben Gott darin gehorcht. Möge Gott uns helfen, dasselbe zu tun!

Quelle: Pastor Sheldon Emry, America’s Promise Ministries, PO Box 157, Sandpoint ID 83864, USA“

Zitat Ende

Audio dazu in Vorbereitung.

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5 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Jäger,

    vielen Dank für Ihre zahlreichen und informativen Beiträge und Videos. Ich habe viele davon angehört bzw. gesehen. Zu einem Ihrer letzten habe ich ein Frage:

    Sie definieren den „Nächsten“ als christlichen Bruder und argumentieren, dass der Bruder, dem vergeben werden sollte, ein Christ sei. Ich sehe da einen Widerspruch zu dem Gleichnis vom Samariter, der kein Bruder Ihrer Definition darstellt, aber von Jesus als „Nächster“ bezeichnet wird.

    „Lk 10,25 Und siehe, da stand ein Schriftgelehrter auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe? 10,26 Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du? 10,27 Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« 10,28 Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tu das, so wirst du leben. 10,29 Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: Wer ist denn mein Nächster?

    10,30 Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die Räuber; die zogen ihn aus und schlugen ihn und machten sich davon und ließen ihn halbtot liegen. 10,31 Es traf sich aber, dass ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und als er ihn sah, ging er vorüber. 10,32 Desgleichen auch ein Levit: als er zu der Stelle kam und ihn sah, ging er vorüber. 10,33 Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte er ihn; 10,34 und er ging zu ihm, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn. 10,35 Am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen heraus, gab sie dem Wirt und sprach: Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich es dir bezahlen, wenn ich wiederkomme. 10,36 Wer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste geworden dem, der unter die Räuber gefallen war? 10,37 Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen! Lk 10,25-37;

    Ich deute dieses Gleichnis so, dass der Samariter ohne darüber zu urteilen dem halbtoten Menschen half. Ich denke auch, dass es sich nicht um einen Bruder nach Ihrer Definition handelt. Widerspricht daher Ihre Sichtweise nicht der Auslegung der Nächstenliebe? Haben vielmehr der Levit und der Rabbi nicht so gehandelt wie Sie es auslegen? Oder habe ich Ihre Auslegung falsch verstanden?

    1. Hallo, Sie verwechseln etwas miteinander. Dröseln wir das mal auf, Sie schreiben: „Sie definieren den “Nächsten” als christlichen Bruder und argumentieren, dass der Bruder, dem vergeben werden sollte, ein Christ sei.“ Ja, aber nicht ich argumentiere so, sondern die Hl. Schrift. Jesus sagt, wir sollen unseren „Brüdern“ 70 mal 70 Mal am Tag vergeben.

      Sie schreiben dann auch: „Ich sehe da einen Widerspruch zu dem Gleichnis vom Samariter, der kein Bruder Ihrer Definition darstellt, aber von Jesus als “Nächster” bezeichnet wird.“ ! Hier geht es aber nicht um Vergebung !
      In dem Gleichnis Jesu Christi über den Samariter: der Samariter, ein Kaufmann aus Samaria, hatte dem Opfer des Raubüberfalles, dem er half, nichts zu vergeben!

      Der Samariter wußte nicht, wer das Opfer war, er wußte nur, daß der Verletzte am Straßenrand ein Opfer einer Gewalttat war und Hilfe benötigte, sonst wäre er womöglich gestorben. Der Samariter half einfach, wo Hilfe dringend u. notwendig war, d.h. der Samariter half, um die Not zu wenden. Es geht hier nicht um Vergebung, sondern um Hilfe in der aktuellen Not. Der Samariter war der, den Christus den „Nächsten“ nennt, weil er, der Samariter, dem in akuter Not befindlichen Menschen geholfen hat.

  2. Ich kann gut verstehen, dass die Bruder- und Nächstenliebe nicht so weit gehen kann, dass man jegliches Verbrechen toleriert und von einem Christen vergeben werde sollte. Das würde dem Unrecht Tür und Tor öffnen. Das tut unsere Gesellschaft auch gar nicht. Wir haben Gesetze, die unrechtes Treiben bestraft. Dennoch gibt es zahlreiche Gesetzlose, die auch eine Todesstrafe nicht abschreckt, Mitmenschen zu töten.

    Auf der anderen Seite ist die Beobachtung richtig, das die christlichen Vereinigungen sich nicht auf die Hinterbeine stellen und dem antichristlichen Treiben einhalt gebieten. Schenkt man der Offenbarung Glauben, so wird das auch keinen Erfolg haben. Denken Sie nicht auch, dass der Abfall schon so weit fortgeschritten ist, dass eine Umkehr oder ein Aufhalten der Entwicklung noch möglich wäre?

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