Ho.Ge.Sa. und die Verteidigung der christlichen Zivilisation

30.10.2014

hools_sala

Es gibt Leute, die meinen, Christen sollten immer beide Wangen hinhalten, wenn sie angegriffen werden, und dafür zitieren sie dann aus der Bergpredigt.

Nun sagt der Epheserbrief:

Habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, sondern klagt sie vielmehr an.“

Man kann dies lt. Ursprache des NT, dem Koine (Umgangssprachliches Griechisch)  auch so übersetzen:

Habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, sondern klärt sie vielmehr auf.”

Beide Übersetzungen sind richtig.

Und Christen sollen laut Brief an Titus (3. Kap.) den Umgang mit antichristlichen Kräften meiden:, hier:

Der törichten Fragen aber, der Geschlechtsregister, des Zankes und Streites über das Gesetz entschlage dich; denn sie sind unnütz und eitel. Einen ketzerischen Menschen meide, wenn er einmal und abermals ermahnt ist, und wisse, daß ein solcher verkehrt ist und sündigt, als der sich selbst verurteilt hat.“

Nun ist es so, daß die „Obrigkeit“ gewalttätige Nicht-Christen in einem ehemals christlichen Deutschland beschützt u. fördert.

Wie kann ein Christ sie dann meiden? Apostel Paulus schreibt auch im Titusbrief an Christen:

„Erinnere sie, daß sie den Fürsten und der Obrigkeit untertan und gehorsam seien, zu allem guten Werk bereit seien,…“

gelesen?

„… zu allem GUTEN Werk bereit seien, …“ nicht zu schlechten Werken, die unsere christliche Zivilisation zerstören.

Ich bin ein guter Staatsbürger, bereit, mich an gute Gesetze zu halten, Steuern zu zahlen für Krankenhäuser, Schulen, Straßen, Kindergärten, Museen, Theater, etc. aber wenn ich mit der Obrigkeit in Konflikt gerate, weil die Obrigkeit gegen mein christliches Gewissen handelt, dann bedeutet das eben Konflikt mit der Obrigkeit.

Dieses Problem des Christen, einerseits Christus zu gehorchen u. andererseits der Obrigkeit, kann nur als individuelle Gewissensentscheidung entschieden werden, nicht durch quasi „automatisierte“ Regeln. Dafür hast du, hat jeder Mensch ein Gewissen.

Es gibt im Neuen Testament auch im 1. Brief des Johannes dies:

„So jemand sieht seinen Bruder sündigen eine Sünde nicht zum Tode, der mag bitten; so wird er geben das Leben denen, die da sündigen nicht zum Tode. Es gibt eine Sünde zum Tode; für die sage ich nicht, daß jemand bitte.“

Apostel Johannes schreibt hier: „Es gibt eine Sünde zum Tode , für die sage ich nicht, daß jemand bitte.“

Von Christen zu verlangen, sie sollten tatenlos zusehen, wie ihr Land u. Volk vernichtet werden von antichristlichen Kräften, ist NICHT christlich, sondern eine irrende Verdrehung der Lehren Jesu Christi, u. somit selber antichristlich.

Ha, es wurden schon zu viele Christen abgeschlachtet, weil es immer wieder Irrlehrer gab, die Christen mit aus dem Zusammenhang der GESAMTEN Bibel gerissenen Zitaten einen totalen Pazifismus und Wehrlosigkeit aufnötigten.

Hätten alle Christen immer so gedacht, wie manche Leute es  vorschlagen, dann hätte es niemals die REFORMATION gegeben u. der Vatican hätte seinen spirituellen Despotismus u. sein angemaßtes Monopol auf die Bibel weitere Jahrhunderte aufrecht erhalten, u. die Heilige Schrift wäre niemals zu den Nationen der Erde gekommen, damit sie sie in ihren eigenen Sprachen lesen können.

Es gibt keinen „Stellvertreter Gottes“ auf Erden, das war auch schon unseren europäischen Vorfahren klar. Soll also ein Christ dabei tatenlos zusehen, wie sein Familie, sein Volk, Land u. Zivilisation zerstört werden von antichristlichen Kräften?

Ich denke, u. das ist meine Gewissensentscheidung: Nein, soll er nicht.

Aber ich zwinge keinem Christen meine Gewissensentscheidung hinsichtlich dieser Frage auf.

Im Übrigen hat der Allmächtige Gott die Frage wohl längst entscheiden, als ER den Reform-Christen des 15 – 18. Jahrhunderts den Sieg über die Irrlehrer des Vaticans gewährte u. die Bibel vom Volk selbst gelesen werden konnte und von Westeuropa aus über die ganze Welt verbreitet wurde, damit das Evangelium Jesu Christi zu allen Menschen kommen kann, das GESETZ der FREIHEIT, das Neue Testament.

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2 Kommentare

  1. Natürlich will Jesus nicht dass man einer Satanischen Obrigkeit gehorsam ist !

    [HIM 3.640317b.1] Der Text, von dem gestern unter euch die Rede war, demnach man jeder Obrigkeit gehorchen solle, gleich ob sie gut oder böse sei, da sie keine Macht hätte, wenn sie ihr nicht von oben gegeben wäre, – dieser Text ist zwar richtig an und für sich, aber ein Beisatz, den Ich gestellt habe bei einer Gelegenheit, so wie im Apostel Paulus, ist hinweggelassen worden. Der Beisatz aber lautet: Solange der Besitz des Geistes der Wahrheit aus Mir den Obrigkeiten innewaltet.

    [HIM 3.640317b.2] Werdet ihr erkennen, daß dies nicht mehr der Fall ist, dann ist es auch Zeit, solchen von der Höhe aus nicht mehr inspirierten Obrigkeiten auf das empfindlichste den Rücken zu kehren; denn wäre das nicht der Fall, so müßte Ich auch allen Ernstes gesagt haben: Seid allen Teufeln untertänig und gehorsam! – Das werdet ihr von Mir doch wohl nicht erwarten, indem Ich doch ausdrücklich gesagt habe, daß ihr alles prüfen und nur das Gute und Wahre behalten sollet.

    [HIM 3.640317b.3] Überhaupt ist aber bei dem Text, der, wie Ich schon bemerkt habe, schlecht übersetzt ist, das zu bemerken, daß es statt gut oder böse: mild oder strenge heißen soll. Und so ihr das nun wißt, so werdet ihr damit doch wohl einsehen, daß Ich nicht gesagt habe, ihr sollet auch den Teufeln gehorchen. So ihr dieses recht beachtet, so werdet ihr wohl einsehen, daß ein solch krasser Unsinn niemals aus Meinem Munde gegangen ist und nie gehen wird.

    [HIM 3.640317b.4] So jemand aus euch noch irgend etwas in der Schrift findet, das mit der reinen Vernunft nicht im Einklange steht, der komme mit einem solchen Texte zum Vorscheine, und es soll ihm darüber Licht gegeben werden Amen.
    http://www.jakob-lorber.de

    1. Hallo, u. Danke. Es wäre nützlicher, wenn Du die Quelle des Textes genauer angegeben hättest. Wer versteht denn dieses Kürzel: [HIM xyz…]?
      Ja, gut, es handelt sich um einen Jakob Lorber Text, aber dessen Werk ist umfangreich. Im Übrigen halte ich mich
      nicht an Jakob Lorber, sondern an die Hl. Schrift Jesu Christi. Die Freischaltung dieses Kommentars bedeutet nicht, daß ich weitere Ansichten von Jakob Lorber teilen würde.

      Die Quelle der absoluten Wahrheit ist, trotz der scheinheiligen „historisch-kritischen Theologie“,
      die seit 500 Jahren die Gemeinde Christi vergiftet, und immer noch Lehrdogma der Theologenausbildung ist, die Heilige Schrift, die Bibel.

      Ich halte Lorber NICHT für einen Propheten des Allmächtigen, lebendigen, unverweslichen Gottes, denn die Offenbarung Christi ist das letzte prophetische Buch der Bibel, weitere Prophezeiungen benötigen Menschen, die an Jesus Christus glauben, nicht. Die Offenbarung Christi ist nicht für Ungläubige, sondern für die „Diener Christi.“

      In der Bibel kommt dem Alten Testament weniger „Gewicht“ zu als dem Neuen Testament, das „schwerer wiegt“, gültig ist.

      Die dogmatische Theologenausbildung mittels der „historisch-kritischen Theologie“ ist eine geistige Katastrophe, die physische u. spirituelle Konsequenzen nach sich zieht. Eine Kirchen-Insiderin liefert uns den Beweis dafür, daß junge Theologen bei ihrer Arbeit so tun müßen, „als gäbe es Gott nicht“,

      wie einer ihrer Lehrer vor versammelter Studentenschaft sagte, der Theologe Bultmann, der jedoch auf seinem Sterbebett seine „historisch-kritische Theologie“ verwarf u. sich bei seinen Studenten entschuldigte.

      Das oben angesprochene Buch ist von Prof. Dr. Eta Linnemann u. heißt:
      „Die Bibel oder die Bibelkritik?: Was ist glaubwürdig?“.

      Wer auch immer dies hier liest, besorge sich das Buch für knappe 12 Euro u. überzeuge sich
      selbst von dieser Ungeheuerlichkeit.

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