Menschenmänner gegen Geistmänner – Kap. 5

13.06.2014

Wir lernten, dass der Abgrund (griech. abyssos; engl. abyss) ein Ort der Einkerkerung sowohl für Geister als auch für Engel ist. Dieser Ort ist ein unterirdisches Gefängnis, das auch Tartarus genannt wird und auch bodenloser Abgrund. Wir müssen uns die Beziehung zwischen Engeln und Geistern genauer ansehen.

Die meisten Leute denken, Geister seien unsichtbare, ätherische oder ephemerische (vergängliche) Wesen, die Häuser heimsuchen oder wahnsinnige Leute (und sie „besitzen“, d.h. die Menschen sind besessen von diesen Geistern). Aber was für eine Beziehung haben Geister zu Engeln? Lass uns wieder lesen im Hebräerbrief 1:13-14:

But to which of the angels said he at any time, sit on my right hand until I make your enemies thy footstool?

Are they not all ministering spirits sent forth to minister for them

who shall be heirs of salvation?”

Zu welchem von den Engeln hat er denn jemals

gesagt: »Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine

Feinde hinlege als Schemel für deine Füße«?

Sind sie nicht alle dienstbare Geister, ausgesandt

zum Dienst um derer willen, welche das Heil erben sollen?“

Die New International Version (NIV) macht diesen Vers sogar noch klarer:

Are not all angels ministering spirits sent to serve those

who will inherit salvation?”

Deutsch:

Sind nicht alle Engel dienstbare Geister, gesendet,

um denen zu dienen, die Erlösung erben?“

Dies bezieht sich auf das, was wir Wächterengel (Guardian Angels) nennen, die denen von uns dienen, die gerettete Christen sind. Aber dieser Vers sagt uns auch, daß Engel eben Geister sind.

In Vers 7 des gleichen Kapitels lesen wir:

Who makes his angels spirits

and his ministers a flame of fire.’

Von den Engeln zwar sagt er:

»Er macht seine Engel zu Winden

und seine Diener zu Feuerflammen«…

Zweimal im gleichen Kapitel wird uns gesagt, daß Engel Geister sind.

Ein weiteres klares Beispiel dieser Wahrheit ist uns gegeben in der Apostelgeschichte, Kapitel 8. Es ist der Bericht über Phillip, dem von einem Engel des HERRN gesagt worden war, loszugehen zu einem Eunuchen und mit ihm zu sprechen; einem Mann, der hoch stand in der Regierung von Candace, Königin von Äthiopien. Nachdem Phillip dem Mann die Wahrheit hinsichtlich der Auferstehung mitgeteilt hatte, fragte der Eunuch nach der Taufe und sagte, er glaube, daß Jesus Christus der Sohn Gottes wäre. Hier sind einige Ausschnitte aus der Geschichte:

26 “And the angel of the Lord spake unto Philip saying…”

29 “And the Spirit said unto Philip, go near…”

39“And when they were come up out of the water, the Spirit of the

Lord caught away Philip that the eunuch saw him no more…But

Philip was found at Azotus.”

26. Ein Engel des Herrn aber redete zu Philippus und sprach: Steh auf und wandere …

29. Da sprach der Geist zu Philippus:…

39. Als sie aber aus dem Wasser heraufgestiegen waren, entrückte der Geist des Herrn den Philippus, … und der Kämmerer sah ihn nicht mehr; …

40 Philippus aber wurde in Asdod gefunden, …“

Es war „der Engel des HERRN“ (auch: der Engel vom HERRN), der zu einem Sondereinsatz zu Phillip gesendet worden war. Direkt danach wird dieses gleiche Wesen „der Geist“ genannt, „Da sprach der Geist zu Philippus …“ und in Vers 39 wird der gleiche Engel, ein Bote Gottes, „…der Geist des Herrn …“ genannt (d.h. der Geist, der von (od. durch) Gottvater gesendet worden war); dieser Geist beendete seine Mission, indem er Philipp nach Azotus brachte. Deshalb reden wir davon, daß jemand „spirited away“, d.h. „entrückt“ wurde; d.h. „teleportiert“ wurde; d.h. physisch und geistig von einem Ort zu einem anderen Ort versetzt wurde durch einen anderen Geist.

Dies beweist, daß Engel Geister sind. Aber was ist mit ihrer Erscheinung? Wie sehen sie aus? Sind sie wie nackte kleine Putten mit Pfeil und Bogen und ohne Geschlechtsteile? Oder sind sie leuchtende Wesen mit langen blonden Haaren und riesigen Flügeln? Nun, um mal anzufangen: „Engel“ ist ein irreführendes Wort. Es kommt aus dem Griechischen aggelos, und eine bessere Übersetzung ist „Bote“ oder „Agent“ oder „Beauftragter“. Das gleiche gilt für das Hebräische Wort malak, das auch mit „Engel“ übersetzt wurde. Diese Wesen werden oft ausgesandt, um Neuigkeiten oder Botschaften zu liefern.

And it came to pass while he (Zacharias) executed the priest’s

office … there appeared unto him a messenger (aggelos) of God

standing at the right side of the alter.

And the messenger said unto him, “I am Gabriel that stands in the

presence of God, and I am sent to speak unto you and to show you

these glad things.

Luke 1: 8,11, 19 KJV

8. Es geschah aber, als er (Zacharias) seinen Priesterdienst vor

Gott verrichtete, …

11. Da erschien ihm ein Engel des

Herrn, der stand zur Rechten des Räucheraltars …

19. Und der Engel antwortete und sprach zu ihm:

Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und bin

gesandt, zu dir zu reden und dir diese frohe Botschaft zu bringen.

Lukas Ev. 1:8,11,19 SCH

Dieser Gabriel ist der gleiche Bote, der ca. 500 Jahre zuvor zu Daniel gesendet worden war und derjenige, der das Buch Daniel diktiert hatte. In folgender Passage bezieht sich Daniel auf sein Treffen mit Gabriel:

Yea, while I was speaking in prayer even THE MAN Gabriel,

whom I had seen in a vision…touched me about the time of the

evening oblation.”

Dan 9:21, 22 KJV

ja, während ich noch redete und betete,

rührte mich der Mann Gabriel an, den ich anfangs

im Gesicht gesehen hatte, … um die Zeit des Abendopfers.“

Buch Daniel 9:21 SCH

Dieser Text informiert uns, daß Gabriel ein Mann ist. Viele Male im Neuen Testament gibt es diese Boten, die Menschen erscheinen, und die werden immer „Männer“ genannt. Z.B. als die Frauen zum Grab Jesu gingen, um seinen Körper zu bekleiden, da trafen sie zwei Männer in leuchtenden Kleidern, die sie fragten: „Warum sucht ihr den Lebenden unter den Toten?“ Und später, gerade als Jesus in den Himmel aufsteigt, sagt uns die Apostelgeschichte:

And while they looked steadfastly toward heaven as He went up,

TWO MEN stood by them in white apparel…”

Acts 1:10 KJV

Und als sie unverwandt zum Himmel blickten, während er dahinfuhr,

da standen ZWEI MÄNNER in weißer Kleidung bei ihnen,…“

Apostelgeschichte 1:10 SCH

 Es gibt viel mehr Beispiele im Neuen Testament für diese Männer, die Boten sind. Uns wird sogar geraten, großzügig zu Fremden zu sein, denn „einige haben dadurch auch Engel unterhalten“. Mit anderen Worten: Menschen haben Männer getroffen und mit ihnen interagiert, und waren sich unbewusst, daß diese Männer Engel waren, Geist-Männer; Männer aus Geist. Ein vorzügliches Beispiel dafür ist uns gegeben in Genesis 19 mit dem Bericht über zwei Engel-Männer, die Lot trafen.

 “The two angels arrived at Sodom in the evening, and Lot was

sitting in the gateway of the city. When he saw them he got up to

meet them and bowed down with his face to the ground.

My lords,” he said, “please turn aside to your servant’s house. You

can wash your feet and spend the night and then go on your way

early in the morning.”

No,” they answered, “we will spend the night in the square.”

But he insisted so strongly that they did go with him and entered his

house. He prepared a meal for them…and they ate.

Before they went to bed, all the men of the city of Sodom

both young and old-surrounded the house.

They called to Lot, “Where are THE MEN that came to you tonight?

Bring them out to us so that we can have sex with them.”

Gen 19: 1-5 NIV

„Und die zwei Engel kamen am Abend nach

Sodom. Lot aber saß in Sodom unter dem

Tor; und als er sie sah, stand er auf, ging ihnen

entgegen und verneigte sich, das Angesicht zur

Erde gewandt, und sprach: Siehe, meine Herren!

Kehrt ein in das Haus eures Knechtes und bleibt

über Nacht und wascht eure Füße; so mögt ihr am

Morgen früh aufstehen und euren Weg ziehen! Sie

aber sprachen: Nein, sondern wir wollen im Freien

übernachten! Er aber drang sehr in sie. Da

kehrten sie bei ihm ein und kamen in sein Haus.

Und er bereitete ihnen ein Mahl und machte ungesäuerte

Brotfladen; und sie aßen.

Aber ehe sie sich hinlegten, umringten die Männer

der Stadt das Haus, die Männer von Sodom,

jung und alt, das ganze Volk aus allen Enden, und

riefen Lot und sprachen zu ihm: Wo sind die Männer,

die diese Nacht zu dir gekommen sind? Bring

sie heraus zu uns, damit wir uns über sie hermachen (sie vergewaltigen)!“

Gen. 19:1-5 SCH

[Anm. Es ist unverständlich, wieso in dieser Schlachter Übersetzung die eindeutige, homosexuelle Komponente der Männer von Sodom unerwähnt ist. Ist dies, die Veränderung des Wortes Gottes, das Ergebnis des Einflusses der Ideen des Humanismus u. falsch verstandener Toleranz?]

Aus diesem Abschnitt geht klar hervor, daß die beiden, Lot besuchenden Engel, aussahen wie zwei Männer. Dies werden wohl auch Männer mit herausragenden Eigenschaften gewesen sein, denn sie zogen die Aufmerksamkeit aller Männer Sodoms auf sich, alter und junger Männer. Der Abschnitt sagt auch, Lot habe ihre Füße gewaschen.

Deshalb haben Engel Füße, die schmutzig werden können und gewaschen werden müssen.

Bemerkenswert ist auch, daß diese Männer (die Engel) Hunger hatten, denn sie aßen das Mahl, das für sie zubereitet worden war. Im vorher gehenden Kapitel aßen die gleichen beiden Männer ein Mahl, das Abraham und seine Frau Sara für sie zubereitet hatten. Können wir daraus schlussfolgern, daß Engel Essen verzehren? Ich denke schon.

Also sind diese Wesen, die wir Engel nennen, beides: sowohl Geist nach ihrer Natur, als auch Männer in ihrer Erscheinung. Es gibt nur eine einzige Erwähnung weiblicher Engel in der Bibel und die ist in Zacharias 5, wo er sie beschreibt mit Flügeln, bzw. Schwingen. Aber ihre Art (ihre Natur) ist Geist, so wie unsere Natur (unsere Art) Fleisch und Blut ist (plus Geist; Menschen sind „Hybridwesen“ aus Fleisch, Blut und aus Geist).

Weil Engel geistiger Art sind, existieren sie im Reich des Übernatürlichen und können Dinge zuwege bringen, die uns unmöglich sind, weil wir Menschen sind und gebunden an das Reich der Natur (physikalische u. psychologische „Naturgesetze“).

Wir können hier schlussfolgern: Geister sind Engel, u. sie sehen aus wie Männer. Wenn uns also gesagt ist, daß Geister in glühenden Gefängnisverliesen im Tartarus festgehalten werden, der auch bekannt ist als „der Abgrund“ oder „der bodenlose Schlund“, können wir mit Sicherheit sagen, daß dies Engel sind, u. daß sie aussehen wie Männer. Und kein Wunder. Denn einige Male wird in den ersten Kapiteln der Genesis, die über Adams Erschaffung sprechen, gesagt:

This is the book of the generations of Adam. In the day that God

created man, in the likeness of God, made He him; Male and female,

created He them…”

Gen 5:1,2 KJV

Dies ist das Buch der Geschichte von Adam:

An dem Tag, als Gott den Menschen schuf,

machte er ihn Gott ähnlich;

als Mann und Frau erschuf er sie;…“

Gen. 5:1-2 SCH

[Bei Luther heißt es, auch richtig:

Dies ist das Buch von des Menschen Geschlecht;

Da Gott den Menschen schuf, macht er ihn nach dem Gleichnis Gottes;

und schuf sie ein Männlein und ein Fräulein; …“]

Whoever sheds man’s blood

by man shall his blood be shed:

for in the image of God made He man.”

Gen 9:6 KJV

Wer Menschenblut vergießt,

dessen Blut soll auch durch Menschen vergossen werden;

denn im Bild Gottes hat Er den Menschen gemacht.“

Aus der SCH

An einer Stelle stellt Jesus fest: „Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen.“ Mit anderen Worten: er sieht wie sein Vater aus. Obwohl Gott Geist ist, hat er offenbar eine Erscheinung, ein äußeres Sichtbares, und das ist das eines Menschen. In der Offenbarung wird gesprochen vom Lamm, das sitzt zur rechten Hand am Thron Gottes, und dieser Thron ist umgeben von 24 anderen Thronen, auf denen 24 Älteste sitzen. Wenn es also heißt: „Lasst uns Menschen machen nach unserem Bilde (nach unserer Erscheinung)“, sind dies vielleicht die Personen, die an dieser Stelle gemeint sind mit „unserem Bilde“.

Durch die ganze Offenbarung hindurch beschreiben die Wörter, die die Bilder malen, Gottvater Charakteristika (Persönlichkeitsmerkmale) zu, die ähnlich sind denen von Männern. Zum Beispiel beschreibt der folgende Text Gottvater, sitzend auf Seinem Thron, mit einer Buchrolle in Seiner rechten Hand:

Then I saw in the right hand of Him who sat on the throne a scroll

with writing on both sides…Then I saw a Lamb…He came and took

the scroll from the right hand of Him who sat on the throne.”

Rev 5:1,6,7 NIV

Und ich sah in der Rechten dessen, der auf dem Thron saß, ein Buch,

innen und außen beschrieben, …

Und ich sah, und siehe, in der Mitte des Thrones

und der vier lebendigen Wesen und inmitten

der Ältesten stand ein Lamm,…

Und es kam und nahm das Buch

aus der Rechten dessen, der auf dem Thron saß.“

OFF 22:4 spricht zu uns von einem zukünftigen, neuen Himmel und einer neuen Erde, und beschreibt, wie es sein wird, wenn Gottvater schließlich ankommen wird, um die Ewigkeit mit Seinen Kindern zu teilen. Wir werden informiert:

They will see His face and His name will be on their foreheads.”

„…sie werden Sein Angesicht sehen, und Sein Name wird auf ihren Stirnen sein.“

Auf diese Art wird eines der Versprechen des Messias erfüllt sein, die in den Seligpreisungen enthalten sind, als Er sagte:

Glückselig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen!“

Mat 5:8 SCH

Also fügt das Wort, die Hl. Schrift, Gottvater Eigenschaften zu, die denen von Männern gleichen. Alles, was wir tun können, ist, zu glauben, was das Wort sagt. Wenn uns also gesagt ist, daß wir eines Tages das Antlitz Gottes schauen werden, oder daß Gottvater eine rechte Hand hat und auf einem Thron sitzt, oder daß er Seinem Sohn gleicht, müssen wir schlussfolgern: Gottvater hat Eigenschaften, die denen von Männern gleichen. Denn wir sind erschaffen nach Seinem Bilde.

Ich weiß, einige Leute werden nun sagen, Gott sei Geist, und daß Er keine Form oder Anmut habe. Aber wir haben heraus gearbeitet, daß die Engel Geister sind und daß sie wie Männer aussehen und tatsächlich mehrere Male „Männer“ genannt werden. Also können wir mit Sicherheit sagen, daß die Engel Männer sind. Nicht menschlich, wie wir sind. Sondern Männer, die nichtsdestotrotz von Geist (von geistiger Art) sind. Indem wir dies tun, glauben wir bloß, was die Bibel uns geradewegs (ohne Umschweife) sagt.

Für Alle, die argumentieren wollen, daß wir Menschen nicht unserem Schöpfer gleichen, gibt es verschiedene Verse im Neuen Testament, die feststellen, daß wir es tun. Im Jakobusbrief 3:9 (NIV) ist ein solcher Vers:

With the tongue we praise the Lord and Father, and with it we

curse men, who have been made in God’s likeness.”

die Zunge aber kann kein Mensch bezwingen,

das unbändige Übel voll tödlichen Giftes!

Mit ihr loben wir Gott, den Vater,

und mit ihr verfluchen wir die Menschen,

die nach dem Bild Gottes gemacht sind;…“

Jakobusbrief 3:8-9 SCH

Den nächsten Vers haben wir schon früher zitiert, und es kann von Vorteil sein, uns daran zu erinnern, was Apostel Paulus schrieb:

For a man indeed ought not to cover his head, forasmuch as he is

the image and glory of God.”

1 Corinthians 11:7 KJV

Denn der Mann darf das Haupt nicht bedecken,

weil er Gottes Bild und Ehre ist;

1. KOR 11:7 SCH

Es sollte nun aus diesen Textpassagen vollständig klar sein, daß in der Bibel zwei Arten von Männern beschrieben sind. Gewöhnliche Menschen, die Wesen aus Fleisch und Blut sind, sind die vorherrschenden. Aber durch genaue Untersuchung der Bibelstellen, die geistige Dimensionen betreffen, und der Wesen, die diese Sphäre bewohnen, nehmen wir wahr, daß diese Wesen auch „Männer“ genannt werden.

Wieder und wieder werden wir informiert, daß wir nach Gottes Bilde geformt sind. Sein eigener Sohn sagte, Er ähnele Seinem Vater, und Jesus war ein Mann. Engel wurden verwechselt mit regulären Männern. Sie (die „Engelmänner“) haben Appetit und sie tragen Kleidung. Es gibt gute und böse Engel. Es gibt 24 Älteste, sitzend auf 24 Thronen, die um den Thron Gottvaters stehen.

Jesus sitzt zur rechten Hand Seines Vaters und nahm die Buchrolle von dieser gleichen rechten Hand. Und in der Zukunft, wenn wir schließlich die neue Erde erreichen, wo Gerechtigkeit weilt, und wir unseren Gottvater treffen werden, dann werden wir auch Sein Antlitz sehen.

Oh, was für ein Tag das sein wird!

Die im bodenlosen Abgrund eingekerkerten Geister sind Engel. Denn wir haben gezeigt, daß Engel Geistwesen sind. Jesus „ging“ in Seinem auferstandenen Körper (oder Seinem neuen Geistkörper) und machte einen Besuch bei diesen Geistwesen, die im bodenlosen Abgrund eingeschlossen sind, irgendwo in den Tiefen der Erde. Er sprach zu diesen bösen Geist-Männern, als Er hinab stieg in die Tiefen der Erde.

Wer sind diese Männer die den bodenlosen Abgrund bewohnen? Wo prophezeit ist, daß das „Biest, welches Du sahst, einst war, jetzt nicht ist, und herauf kommen wird aus dem Abgrund und zu seiner Zerstörung geht“, wer ist dieses Biest?

Wo von diesem Wesen als einem „Biest“ die Rede ist, glaube ich nicht, daß dieser Begriff uns mit einem Hinweis auf seine Identität versieht. Ich denke, der Begriff „Biest“ (oder „Vieh“) ist ein figurativer Ausdruck, genau so wie „Lamm Gottes“ oder „der Löwe vom Stamme Judah“ figurative Ausdrücke (Metaphern) sind, die sich auf die Person Jesu Christi beziehen.

 Er ist weder ein Lamm, noch ein Löwe. Aber dies, Lamm und Löwe, sind Charakteristika seiner Persönlichkeit, insoweit, daß er sanft wie ein Lamm ist, aber auch stark und mutig wie ein Löwe sein kann, wenn es nötig ist.

Auf die gleiche Art spricht die Offenbarung zwei Mal vom „Drachen, der alten Schlange, der der Teufel ist und Satan.“ Die Begriffe „Drachen“ und „Schlange“ sind figurative Ausdrücke, um den Erzfeind Gottvaters zu beschreiben. Eine Schlange ist eine listige, geschickte, oft giftige Kreatur, die kalt wie Eis ist, die Dich lautlos angreifen und mit tödlichem Ergebnis zuschlagen kann (hast Du jemals in die Augen einer Schlange gesehen?). Und ein Drache ist ein heftiges, hitziges, wütendes Monstrum, das Alles verzehrt, das es antrifft.

Und wieder sind dies Beschreibungen des Bösen, personifiziert im Teufel, als Gegensatz zum Messias. Wenn also vom „Biest aus dem Abgrund“ gesprochen wird, beschreiben diese Worte die Persönlichkeit dieses Wesens. Er ist wie ein wildes Vieh.

Offenbarung 9 versorgt uns mit dem Bericht der Ankunft dieses Wesens aus dem bodenlosen Abgrund, und gibt uns einen weiteren wichtigen Hinweis:

Und der fünfte Engel stieß in die Posaune;

und ich sah einen Stern, der vom Himmel auf die Erde gefallen war,

und es wurde ihm der Schlüssel zum Schlund des Abgrunds gegeben.

Und er öffnete den Schlund des Abgrunds, und

ein Rauch stieg empor aus dem Schlund,

wie der Rauch eines großen Schmelzofens,

und die Sonne und die Luft wurden verfinstert von dem Rauch des Schlundes.“

ENDE Kap. 5. Fortsetzung mit Kap 6.

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